Marktprognose für 202609.01.26, 07:32 Uhr
DRV erwartet mehr Umsatz, stabile Paxe und Kreuzfahrt-Hoch
Der Deutsche Reiseverband sieht das Reisejahr 2026 auf gutem Kurs: Das Urlaubsbudget wächst, Kreuzfahrten und Fernreisen legen zu, das östliche Mittelmeer boomt. Die Frühbucherzahlen übertreffen das Vorjahr deutlich – allen voran mit Ziel Türkei.

Die Nachfrage nach Urlaub, so die DRV-Vorhersage, bleibt in Deutschland 2026 trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten stabil – auch weil Reisen für viele ein unverzichtbares Gut ist. Foto: iStock/EvaL
Der Deutsche Reiseverband (DRV) blickt optimistisch auf das Touristikjahr 2026. Laut aktueller Prognose sollen die Urlaubsausgaben der Deutschen auf 86 Milliarden Euro steigen – drei Prozent mehr als im Vorjahr, davon geht der DRV aus. Die Zahl der Reisenden solle mit geschätzt 138 Millionen nahezu stabil bleiben und weiterhin leicht unter dem Vor-Corona-Niveau liegen.
Kreuzfahrten, Fernziele und Mittelmeer besonders gefragt
„Wir erwarten eine wachsende Nachfrage vor allem für Kreuzfahrten, Fernreisen und die klassischen Badeziele am östlichen Mittelmeer“, sagt DRV-Präsident Albin Loidl.
Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und geopolitischer Spannungen bleibe Reisen für viele Menschen ein zentrales Bedürfnis. „Auch wenn viele Kunden ihre Reisen kostenbewusster planen, erfüllt sich die Mehrheit der Deutschen auch 2026 ihre Urlaubswünsche“, so Loidl.
Winter: Wachstum bei Flug- und Kreuzfahrtreisen
Für den Winter 2025/2026 rechnet der DRV mit einem Umsatzplus von zwei Prozent auf 28 Milliarden Euro. Besonders gefragt sind Flugreisen zu östlichen Mittelstreckenzielen und Fernreisen, jeweils mit steigenden Umsätzen.
Kreuzfahrten legen laut Prognose beim Umsatz um sechs Prozent zu, die Zahl der Seereisenden steigt um drei Prozent. Rückläufig ist hingegen die Nachfrage nach Reisen mit Auto, Bahn oder Bus.
Insgesamt erwartet der Verband rund zwei Prozent weniger Reisende im Vergleich zum Vorjahreswinter.
Ausblick auf den Sommer 2026
Auch für den Sommer 2026 rechnet der DRV mit steigenden Ausgaben: Rund 58 Milliarden Euro sollen die Deutschen für Urlaubsreisen ausgeben – drei Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Reisenden wird mit 93 Millionen stabil eingeschätzt.
Laut Auswertung von Travel Data + Analytics (TDA) lag das Frühbuchergeschäft kurz vor Jahresende deutlich über dem Vorjahr. Besonders stark nachgefragt sind die östlichen Mittelmeerländer, die ein Umsatzplus von 22 Prozent verzeichnen.
Die Türkei ist erneut wichtigstes Ziel und vereint bereits rund ein Viertel aller bislang gebuchten Veranstalterreisen für den Sommer 2026. Auch Ägypten, Italien, das spanische Festland und Tunesien sind stark gebucht.
Über das Prognosemodell
Die Marktprognose wurde vom DRV gemeinsam mit Dr. Fried & Partner sowie TDA entwickelt. Sie basiert auf historischen und aktuellen Buchungsdaten sowie wirtschaftlichen Einflussfaktoren. Die Ergebnisse werden durch Einschätzungen von Branchenexperten ergänzt.
Kreuzfahrten, Fernziele und Mittelmeer besonders gefragt
„Wir erwarten eine wachsende Nachfrage vor allem für Kreuzfahrten, Fernreisen und die klassischen Badeziele am östlichen Mittelmeer“, sagt DRV-Präsident Albin Loidl.
Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und geopolitischer Spannungen bleibe Reisen für viele Menschen ein zentrales Bedürfnis. „Auch wenn viele Kunden ihre Reisen kostenbewusster planen, erfüllt sich die Mehrheit der Deutschen auch 2026 ihre Urlaubswünsche“, so Loidl.
Winter: Wachstum bei Flug- und Kreuzfahrtreisen
Für den Winter 2025/2026 rechnet der DRV mit einem Umsatzplus von zwei Prozent auf 28 Milliarden Euro. Besonders gefragt sind Flugreisen zu östlichen Mittelstreckenzielen und Fernreisen, jeweils mit steigenden Umsätzen.
Kreuzfahrten legen laut Prognose beim Umsatz um sechs Prozent zu, die Zahl der Seereisenden steigt um drei Prozent. Rückläufig ist hingegen die Nachfrage nach Reisen mit Auto, Bahn oder Bus.
Insgesamt erwartet der Verband rund zwei Prozent weniger Reisende im Vergleich zum Vorjahreswinter.
Ausblick auf den Sommer 2026
Auch für den Sommer 2026 rechnet der DRV mit steigenden Ausgaben: Rund 58 Milliarden Euro sollen die Deutschen für Urlaubsreisen ausgeben – drei Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Reisenden wird mit 93 Millionen stabil eingeschätzt.
Laut Auswertung von Travel Data + Analytics (TDA) lag das Frühbuchergeschäft kurz vor Jahresende deutlich über dem Vorjahr. Besonders stark nachgefragt sind die östlichen Mittelmeerländer, die ein Umsatzplus von 22 Prozent verzeichnen.
Die Türkei ist erneut wichtigstes Ziel und vereint bereits rund ein Viertel aller bislang gebuchten Veranstalterreisen für den Sommer 2026. Auch Ägypten, Italien, das spanische Festland und Tunesien sind stark gebucht.
Über das Prognosemodell
Die Marktprognose wurde vom DRV gemeinsam mit Dr. Fried & Partner sowie TDA entwickelt. Sie basiert auf historischen und aktuellen Buchungsdaten sowie wirtschaftlichen Einflussfaktoren. Die Ergebnisse werden durch Einschätzungen von Branchenexperten ergänzt.

