Flughafen-Bilanz06.01.26, 13:13 Uhr
Memmingen wächst stark bei Passagieren und Flugbewegungen
Mehr als 3,7 Millionen Reisende nutzten 2025 den Allgäu Airport – ein neuer Höchstwert. Besonders gefragt waren Strecken nach Tirana, Palma und Pristina. Auch die Zahl der Linienflüge stieg deutlich. Für 2026 ist ein Fokus auf Digitalisierung und gezielten Ausbau geplant.

Mit einem Zuwachs von 14 Prozent erzielte der Flughafen Memmingen im Jahr 2025 seine bisher höchsten Passagierzahlen. Foto: Flughafen Memmingen
Mit rund 3,7 Millionen Fluggästen hat der Flughafen Memmingen (FMM) im Jahr 2025 einen neuen Höchstwert erzielt. Das Passagieraufkommen entspricht einem Anstieg von rund 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2026 ist ein moderates Wachstum von fünf Prozent geplant.
Beliebte Ziele in Südosteuropa
Laut Airport-Chef Ralf Schmid wurde das für 2025 gesetzte Ziel von 3,5 Millionen Passagieren bereits vor Weihnachten überschritten. Zu den meistgefragten Verbindungen zählten Tirana und Palma de Mallorca. Auch Pristina, Belgrad, Sofia, London-Stansted, Skopje, Banja Luka und Bukarest wurden jeweils von über 100.000 Reisenden genutzt.
Ein wesentlicher Teil des Passagieraufkommens entfällt auf Flüge nach Osteuropa. Diese werden laut Schmid häufig von Arbeitspendlern und Angehörigen genutzt, „gerade für Vertreter von Pflegeberufen, Hotellerie und Gastronomie, die in Deutschland dringend gebraucht werden“.
Im Winter nutzten zudem viele Skiurlauber aus Europa das Angebot.
Flugbewegungen und Linienflüge legen zu
Die Zahl der Flugbewegungen stieg auf 35.546, ein Plus von etwas über 12 Prozent. Vor allem der Linienflugverkehr entwickelte sich mit einem Zuwachs von 14,4 Prozent überdurchschnittlich. Auch der Einsatz von Business Jets nahm weiter zu.
Für das laufende Jahr kündigt der Flughafen einen Kurs der Konsolidierung an. „Konsolidierung und Digitalisierung stehen insbesondere in der ersten Jahreshälfte im Vordergrund“, so Schmid. Ein beschleunigtes Wachstum erwartet er ab Sommer. Hintergrund ist die Senkung der Luftverkehrssteuer, auf deren Signal die Airlines laut Schmid reagieren dürften.
Netzerweiterung und Personalaufbau
Ende März nimmt Wizz Air erneut die Verbindung ins rumänische Targu Mures auf – drei wöchentliche Flüge sind geplant.
Der Flughafen wuchs auch personell: Die Zahl der Mitarbeitenden stieg von 388 auf 432, darunter zwölf neue Auszubildende und Studierende.
Die Zusammenarbeit mit den Hauptpartnern Ryanair und Wizz Air bewertete Schmid positiv. Der Flughafen sei weiterhin ein wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor in der Region.
Beliebte Ziele in Südosteuropa
Laut Airport-Chef Ralf Schmid wurde das für 2025 gesetzte Ziel von 3,5 Millionen Passagieren bereits vor Weihnachten überschritten. Zu den meistgefragten Verbindungen zählten Tirana und Palma de Mallorca. Auch Pristina, Belgrad, Sofia, London-Stansted, Skopje, Banja Luka und Bukarest wurden jeweils von über 100.000 Reisenden genutzt.
Ein wesentlicher Teil des Passagieraufkommens entfällt auf Flüge nach Osteuropa. Diese werden laut Schmid häufig von Arbeitspendlern und Angehörigen genutzt, „gerade für Vertreter von Pflegeberufen, Hotellerie und Gastronomie, die in Deutschland dringend gebraucht werden“.
Im Winter nutzten zudem viele Skiurlauber aus Europa das Angebot.
Flugbewegungen und Linienflüge legen zu
Die Zahl der Flugbewegungen stieg auf 35.546, ein Plus von etwas über 12 Prozent. Vor allem der Linienflugverkehr entwickelte sich mit einem Zuwachs von 14,4 Prozent überdurchschnittlich. Auch der Einsatz von Business Jets nahm weiter zu.
Für das laufende Jahr kündigt der Flughafen einen Kurs der Konsolidierung an. „Konsolidierung und Digitalisierung stehen insbesondere in der ersten Jahreshälfte im Vordergrund“, so Schmid. Ein beschleunigtes Wachstum erwartet er ab Sommer. Hintergrund ist die Senkung der Luftverkehrssteuer, auf deren Signal die Airlines laut Schmid reagieren dürften.
Netzerweiterung und Personalaufbau
Ende März nimmt Wizz Air erneut die Verbindung ins rumänische Targu Mures auf – drei wöchentliche Flüge sind geplant.
Der Flughafen wuchs auch personell: Die Zahl der Mitarbeitenden stieg von 388 auf 432, darunter zwölf neue Auszubildende und Studierende.
Die Zusammenarbeit mit den Hauptpartnern Ryanair und Wizz Air bewertete Schmid positiv. Der Flughafen sei weiterhin ein wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor in der Region.

