VIR-Blick auf TDA-Analyse01.12.25, 11:23 Uhr
Onlinekanäle wachsen überproportional – auch bei Gästezahlen
Während der Gesamtmarkt bei den Pax-Zahlen im Sommer 2025 nur um ein Prozent zulegte, verzeichneten Onlineportale ein deutlich stärkeres Wachstum: 7,5 Prozent mehr Kunden buchten über digitale Kanäle. Der Umsatz im Online-Vertrieb stieg sogar um 14 Prozent.

Online-Reiseportale gewinnen weiter an Bedeutung: Der Umsatz wächst laut VIR um 14 Prozent, die Gästezahlen um 7,5 Prozent. Foto: iStock/master1305
Der deutsche Reisemarkt hat im Sommer 2025 zugelegt. Das zeigen aktuelle Zahlen von Travel Data + Analytics (TDA), die Buchungen pauschal oder modular organisierter Urlaubsreisen mit Abreise zwischen Mai und Oktober auswerten. Der Verband Internet Reisevertrieb (VIR) hat die Daten mit Blick auf den Online-Absatz analysiert – und stellt diesem ebenfalls ein gesundes Wachstum aus, auch mit Blick auf die Gästezahlen.
Umsatz steigt – Paxe stagnieren
Die Reiseveranstalter haben im abgelaufenen Touristikjahr ein Umsatzplus von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Die Zahl der Reisenden legte dagegen nur schwach um ein Prozent zu.
TDA-Manager Roland Gaßner führt das Gesamtergebnis auf gestiegene Preise zurück: „Wir sehen, dass der Preis der wesentliche Treiber des Marktwachstums bleibt. Sowohl der Preis pro Person, als auch der Preis pro Nacht haben sich um mehr als fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöht.“
Onlineportale wachsen überdurchschnittlich
Digitale Reiseplattformen verzeichneten derweil ein Umsatzplus von 14 Prozent. Und die Zahl der Online-Kunden stieg dabei deutlich – um 7,5 Prozent. Die durchschnittliche Reisedauer legte nur leicht zu – von acht auf 8,1 Tage. „Wir sehen eine erstaunliche Resilienz“, kommentiert VIR-Vorstand Michael Buller die Entwicklung. „Trotz steigender Preise wächst die Anzahl der Reisenden weiter. Viele Deutsche wollen auf ihren Urlaub nicht verzichten.“
Im OTA-Segment profitierten insbesondere die Türkei und Griechenland. Die Türkei erzielte 15 Prozent mehr Umsatz und zehn Prozent mehr Gäste, vor allem durch kurzfristige Buchungen. Griechenland erreichte nahezu identische Steigerungen. Auch Fernreiseziele in Afrika, im Indischen Ozean und im Asien-Pazifikraum erzielten zweistellige Umsatzzuwächse.
Umsatz steigt – Paxe stagnieren
Die Reiseveranstalter haben im abgelaufenen Touristikjahr ein Umsatzplus von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Die Zahl der Reisenden legte dagegen nur schwach um ein Prozent zu.
TDA-Manager Roland Gaßner führt das Gesamtergebnis auf gestiegene Preise zurück: „Wir sehen, dass der Preis der wesentliche Treiber des Marktwachstums bleibt. Sowohl der Preis pro Person, als auch der Preis pro Nacht haben sich um mehr als fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöht.“
Onlineportale wachsen überdurchschnittlich
Digitale Reiseplattformen verzeichneten derweil ein Umsatzplus von 14 Prozent. Und die Zahl der Online-Kunden stieg dabei deutlich – um 7,5 Prozent. Die durchschnittliche Reisedauer legte nur leicht zu – von acht auf 8,1 Tage. „Wir sehen eine erstaunliche Resilienz“, kommentiert VIR-Vorstand Michael Buller die Entwicklung. „Trotz steigender Preise wächst die Anzahl der Reisenden weiter. Viele Deutsche wollen auf ihren Urlaub nicht verzichten.“
Im OTA-Segment profitierten insbesondere die Türkei und Griechenland. Die Türkei erzielte 15 Prozent mehr Umsatz und zehn Prozent mehr Gäste, vor allem durch kurzfristige Buchungen. Griechenland erreichte nahezu identische Steigerungen. Auch Fernreiseziele in Afrika, im Indischen Ozean und im Asien-Pazifikraum erzielten zweistellige Umsatzzuwächse.

