TDA-Marktanalyse27.11.25, 09:01 Uhr
Reiseumsätze steigen im Sommer, Winter startet gut
Der Reisevertrieb schließt den Sommer 2025 mit einem Rekordumsatz von 16 Milliarden Euro ab. Zwar stagnierte die Zahl der Reisenden, doch höhere Ausgaben sorgen für ein Plus von sechs Prozent. Auch der Winter 2025/2026 legt zu, und viele Gäste buchen bereits für den Sommer 2026.

Die Wintersaison ist mit einem Plus bei Gästen und Umsatz gestartet – fast die Hälfte der Oktoberbuchungen zielt schon auf Sommer 2026. Foto: iStock/Andreas Häuslbetz
Der Sommer 2025 endet für den Reisevertrieb mit einem Umsatzplus von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das zeigt die aktuelle Marktbeobachtung von Travel Data + Analytics (TDA). Grundlage ist der Buchungsstand bis Ende Oktober.
Wachstum in Umsatz höher als in Pax
Das Ergebnis wird durch ein starkes Last-Minute-Geschäft im vergangenen Monat gestützt. Entscheidend für das Umsatzwachstum waren höhere Reisepreise und -ausgaben. Rund 16 Milliarden Euro haben die Bundesbürger für ihre diesjährigen pauschal oder in Bausteinen organisierten Sommerurlaube ausgegeben. Das entspricht einem neuen Rekordumsatz im Vertrieb.
Die Zahl der Reisenden legte hingegen nur leicht zu: Im Vergleich zur Vorsaison ergibt sich ein Plus von einem Prozent. Gegenüber dem Sommer 2019 – also vor Pandemie und Wirtschaftskrisen – liegt das Gästeaufkommen noch immer acht Prozent zurück.
Online legt weiter zu
Fast jeder zweite Sommerurlaub wurde online gebucht. In Gästezahlen betrug der Anteil 47, im Umsatz 43 Prozent. Hierdurch ist der Onlinevertrieb im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent gewachsen. Der stationäre Vertrieb erzielte insgesamt ein Umsatzplus von zwei Prozent.
Guter Start in die Wintersaison
Die neue Wintersaison 2025/2026 mit der Reisezeit November 2025 bis April 2026 liegt mit Frühbucherpolster und einem Umsatzplus von kumuliert rund acht Prozent über dem Vorjahr. Erfreulich: Auch die Zahl der bisher gebuchten Paxe im Winter liegt mit sechs Prozent über dem Vorjahr. Aus sich von TDA deutet das auf ein moderates Preisniveau und stabile Nachfrage hin.
Im Oktober entfielen demnach 40 Prozent des Umsatzes auf Buchungen für den Winter, 46 Prozent zahlen bereits auf das Sommerkonto 2026 ein.
Nachfrage-Schwerpunkte im Winter
Im Winter verteilen sich die Umsätze breiter als im Sommer. Fernreisen, westliche Mittelstreckenziele wie die Kanaren sowie Kreuzfahrten machten jeweils rund ein Viertel der bisherigen Buchungen aus. Die östliche Mittelstrecke liege demgegenüber mit einem Anteil von 20 Prozent nur leicht darunter, wachse aber sichtlich (+14 Prozent).
Vor allem Ägypten sticht mit einem Umsatzplus von 20 Prozent zum Vorjahreswinter hervor.
Wachstum in Umsatz höher als in Pax
Das Ergebnis wird durch ein starkes Last-Minute-Geschäft im vergangenen Monat gestützt. Entscheidend für das Umsatzwachstum waren höhere Reisepreise und -ausgaben. Rund 16 Milliarden Euro haben die Bundesbürger für ihre diesjährigen pauschal oder in Bausteinen organisierten Sommerurlaube ausgegeben. Das entspricht einem neuen Rekordumsatz im Vertrieb.
Die Zahl der Reisenden legte hingegen nur leicht zu: Im Vergleich zur Vorsaison ergibt sich ein Plus von einem Prozent. Gegenüber dem Sommer 2019 – also vor Pandemie und Wirtschaftskrisen – liegt das Gästeaufkommen noch immer acht Prozent zurück.
Online legt weiter zu
Fast jeder zweite Sommerurlaub wurde online gebucht. In Gästezahlen betrug der Anteil 47, im Umsatz 43 Prozent. Hierdurch ist der Onlinevertrieb im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent gewachsen. Der stationäre Vertrieb erzielte insgesamt ein Umsatzplus von zwei Prozent.
Guter Start in die Wintersaison
Die neue Wintersaison 2025/2026 mit der Reisezeit November 2025 bis April 2026 liegt mit Frühbucherpolster und einem Umsatzplus von kumuliert rund acht Prozent über dem Vorjahr. Erfreulich: Auch die Zahl der bisher gebuchten Paxe im Winter liegt mit sechs Prozent über dem Vorjahr. Aus sich von TDA deutet das auf ein moderates Preisniveau und stabile Nachfrage hin.
Im Oktober entfielen demnach 40 Prozent des Umsatzes auf Buchungen für den Winter, 46 Prozent zahlen bereits auf das Sommerkonto 2026 ein.
Nachfrage-Schwerpunkte im Winter
Im Winter verteilen sich die Umsätze breiter als im Sommer. Fernreisen, westliche Mittelstreckenziele wie die Kanaren sowie Kreuzfahrten machten jeweils rund ein Viertel der bisherigen Buchungen aus. Die östliche Mittelstrecke liege demgegenüber mit einem Anteil von 20 Prozent nur leicht darunter, wachse aber sichtlich (+14 Prozent).
Vor allem Ägypten sticht mit einem Umsatzplus von 20 Prozent zum Vorjahreswinter hervor.

