Aus nach acht Monaten30.11.25, 09:48 Uhr
Ryanair verrechnet sich und stoppt Prime-Programm
Die Rabattaktion wurde zum Verlustgeschäft: Der Billigflieger beendet sein kostenpflichtiges Prime-Angebot. Rund 55.000 Kunden hatten das Programm genutzt. Die Ermäßigungen überstiegen jedoch die Einnahmen deutlich. Neue Anmeldungen sind nicht mehr möglich, laufende Abos bleiben bis zum Ende aktiv.

Das Prime-Angebot von Ryanair hat sich nicht gerechnet: 4,4 Millionen Euro Einnahmen hätten rund sechs Millionen Euro an Nachlässen gegenüber gestanden. Foto: iStock/ewg3D
Der irische Low-Cost-Carrier Ryanair hat sein Prime-Programm mit Wirkung zum 28. November wieder eingestellt. Das Testangebot lief über acht Monate. Neue Mitgliedschaften sind nicht mehr möglich. Der Grund: mehr Kosten als Einnahmen.
Laut Ryanair nutzten rund 55.000 Kunden das kostenpflichtige Angebot, 4,4 Millionen Euro an Mitgliedsbeiträgen habe man damit eingenommen. „Allerdings haben unsere Prime-Mitglieder über sechs Millionen Euro an Preisnachlässen erhalten, sodass dieser Test mehr Geld gekostet hat, als er eingebracht hat“, rechnet Marketing-Chef Dara Brady vor. Unterm Strich ließen sich „Zeit- und Arbeitsaufwand, der mit der Einführung monatlicher exklusiver Prime-Sitzplatzverkäufe“ nicht rechtfertigen.
Bestehende Abonnenten sollen bis zum Ende ihrer zwölfmonatigen Laufzeit weiterhin Zugang zu Rabatten erhalten.
Ryanair will nun wieder das Kerngeschäft in den Mittelpunkt stellen. „Mit über 207 Millionen Passagieren in diesem Jahr wird Ryanair sich weiterhin darauf konzentrieren, allen unseren Kunden die niedrigsten Flugpreise in Europa anzubieten, und nicht nur der Untergruppe von 55.000 Prime-Mitgliedern“, so Brady.
Laut Ryanair nutzten rund 55.000 Kunden das kostenpflichtige Angebot, 4,4 Millionen Euro an Mitgliedsbeiträgen habe man damit eingenommen. „Allerdings haben unsere Prime-Mitglieder über sechs Millionen Euro an Preisnachlässen erhalten, sodass dieser Test mehr Geld gekostet hat, als er eingebracht hat“, rechnet Marketing-Chef Dara Brady vor. Unterm Strich ließen sich „Zeit- und Arbeitsaufwand, der mit der Einführung monatlicher exklusiver Prime-Sitzplatzverkäufe“ nicht rechtfertigen.
Bestehende Abonnenten sollen bis zum Ende ihrer zwölfmonatigen Laufzeit weiterhin Zugang zu Rabatten erhalten.
Ryanair will nun wieder das Kerngeschäft in den Mittelpunkt stellen. „Mit über 207 Millionen Passagieren in diesem Jahr wird Ryanair sich weiterhin darauf konzentrieren, allen unseren Kunden die niedrigsten Flugpreise in Europa anzubieten, und nicht nur der Untergruppe von 55.000 Prime-Mitgliedern“, so Brady.

