Neuer Impuls für sanften Tourismus20.11.25, 14:50 Uhr
Unesco-Auszeichnung rückt Angolas Naturparadies ins Licht
Der Quiçama-Nationalpark in Angola gehört jetzt offiziell zum Unesco-Netzwerk der Biosphärenreservate. Das 3,3 Millionen Hektar große Schutzgebiet an der Atlantikküste vereint bedrohte Artenvielfalt, traditionelle Lebensformen und Chancen für nachhaltigen Tourismus.

Typischer Anblick im neuen UNESCO-Biosphärenreservat Quiçama: Ein Baobab-Baum in der Savannenlandschaft des angolanischen Nationalparks. Foto: Dreamtime/Stefanie Anderegg
Angolas Quiçama-Nationalpark ist in das weltweite Netzwerk der Unesco-Biosphärenreservate aufgenommen worden. Es ist das erste Reservat dieser Art im Land. Ziel ist der Schutz der biologischen Vielfalt und die Förderung nachhaltiger Entwicklung.
Schutzgebiet von über 33.000 Quadratkilometern
Das neue Biosphärenreservat erstreckt sich entlang der angolanischen Atlantikküste über mehr als 3,3 Millionen Hektar in den Provinzen Luanda, Icolo e Bengo und Cuanza-Sul. Laut Unesco umfasst es 1,37 Millionen Hektar Landflächen und 1,94 Millionen Hektar Meeres- und Küstenzonen. Im Zentrum liegt der fast 10.000 Quadratkilometer große Quiçama-Nationalpark.
Die Landschaft ist geprägt von Savannen, Mangroven, Flussmündungen, Lagunen und Küstenklippen. Zu den Arten zählen Elefanten, Flusspferde, Seekühe, Meeresschildkröten und über 200 Vogelarten. Eine Besonderheit ist die rosa blühende Pflanze Tessmannia camoneana, die nur in Angola vorkommt.
Internationale Anerkennung und neue Chancen
Mit der Ernennung gehört Quiçama nun zu den 785 Unesco-Biosphärenreservaten in 142 Ländern. Die Anerkennung soll internationale Forschung, Wissensaustausch und die Finanzierung von Nachhaltigkeitsprojekten fördern. Geplant ist, das Gebiet als „lebendes Labor“ für Biodiversität und gemeinschaftliche Entwicklungsansätze zu nutzen.
Beteiligung der lokalen Bevölkerung
Die Region ist seit Langem Lebensgrundlage der ansässigen Gemeinschaften, die von Viehzucht, Landwirtschaft und Fischerei leben. Heute engagieren sich viele Menschen auch in Projekten zu Ökotourismus, Aquakultur und traditionellem Handwerk. Diese Aktivitäten schaffen Einkommen und fördern zugleich den Schutz von Umwelt und Kultur.
Tourismus mit Natur- und Kulturerlebnis
Quiçama zieht Besucher bereits mit Naturerlebnissen im Nationalpark, Wallfahrten nach Muxima und Strandorten wie Cabo Ledo oder Sangano an. Die Unesco sieht in der Anerkennung auch einen Impuls für verantwortungsvollen Tourismus.
„Nachhaltigkeit, Authentizität und Bewusstsein spielen eine immer bedeutendere Rolle bei der Wahl des Reiseziels“, erklärte Angolas Tourismusminister Márcio de Jesus Lopes Daniel. „Quiçama kann zu einem bevorzugten Ziel für Reisende werden, die das ursprüngliche Afrika erleben möchten.“
Hintergrund: Angola als touristisches Ziel
Angola zählt zu den größten Ländern Afrikas und vereint tropische Regenwälder, Savannen und Wüstenlandschaften. Die Hauptstadt Luanda liegt am Atlantik und ist kulturelles Zentrum des Landes. Unter dem neuen Slogan „Visit Angola – The Rhythm of Life“ positioniert sich das Land als Reiseziel für natur- und kulturinteressierte Gäste.
Im März 2026 steht Angola als Gastland der ITB in Berlin im Rampenlicht der internationalen Reisewirtschaft.
Schutzgebiet von über 33.000 Quadratkilometern
Das neue Biosphärenreservat erstreckt sich entlang der angolanischen Atlantikküste über mehr als 3,3 Millionen Hektar in den Provinzen Luanda, Icolo e Bengo und Cuanza-Sul. Laut Unesco umfasst es 1,37 Millionen Hektar Landflächen und 1,94 Millionen Hektar Meeres- und Küstenzonen. Im Zentrum liegt der fast 10.000 Quadratkilometer große Quiçama-Nationalpark.
Die Landschaft ist geprägt von Savannen, Mangroven, Flussmündungen, Lagunen und Küstenklippen. Zu den Arten zählen Elefanten, Flusspferde, Seekühe, Meeresschildkröten und über 200 Vogelarten. Eine Besonderheit ist die rosa blühende Pflanze Tessmannia camoneana, die nur in Angola vorkommt.
Internationale Anerkennung und neue Chancen
Mit der Ernennung gehört Quiçama nun zu den 785 Unesco-Biosphärenreservaten in 142 Ländern. Die Anerkennung soll internationale Forschung, Wissensaustausch und die Finanzierung von Nachhaltigkeitsprojekten fördern. Geplant ist, das Gebiet als „lebendes Labor“ für Biodiversität und gemeinschaftliche Entwicklungsansätze zu nutzen.
Beteiligung der lokalen Bevölkerung
Die Region ist seit Langem Lebensgrundlage der ansässigen Gemeinschaften, die von Viehzucht, Landwirtschaft und Fischerei leben. Heute engagieren sich viele Menschen auch in Projekten zu Ökotourismus, Aquakultur und traditionellem Handwerk. Diese Aktivitäten schaffen Einkommen und fördern zugleich den Schutz von Umwelt und Kultur.
Tourismus mit Natur- und Kulturerlebnis
Quiçama zieht Besucher bereits mit Naturerlebnissen im Nationalpark, Wallfahrten nach Muxima und Strandorten wie Cabo Ledo oder Sangano an. Die Unesco sieht in der Anerkennung auch einen Impuls für verantwortungsvollen Tourismus.
„Nachhaltigkeit, Authentizität und Bewusstsein spielen eine immer bedeutendere Rolle bei der Wahl des Reiseziels“, erklärte Angolas Tourismusminister Márcio de Jesus Lopes Daniel. „Quiçama kann zu einem bevorzugten Ziel für Reisende werden, die das ursprüngliche Afrika erleben möchten.“
Hintergrund: Angola als touristisches Ziel
Angola zählt zu den größten Ländern Afrikas und vereint tropische Regenwälder, Savannen und Wüstenlandschaften. Die Hauptstadt Luanda liegt am Atlantik und ist kulturelles Zentrum des Landes. Unter dem neuen Slogan „Visit Angola – The Rhythm of Life“ positioniert sich das Land als Reiseziel für natur- und kulturinteressierte Gäste.
Im März 2026 steht Angola als Gastland der ITB in Berlin im Rampenlicht der internationalen Reisewirtschaft.

