Reaktion auf Koalitionspläne14.11.25, 10:44 Uhr
DRV begrüßt Senkung der Luftverkehrsteuer
Der Deutsche Reiseverband bewertet die geplante Entlastung im Luftverkehr als richtigen Schritt. Flugreisen müssten bezahlbar bleiben, mahnt DRV-Präsident Albin Loidl, schon aus sozialen Gründen. Jetzt pocht der Verband auf politische Unterstützung für klimaneutrale Mobilität.

Mit der geplanten Senkung der Luftverkehrsteuer setzt die Regierung ein wichtiges Signal, findet unter anderem DRV-Präsident Albin Loidl. Foto: DRV
Die geplante Rücknahme der erhöhten Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 stößt in der Reisewirtschaft auf Zustimmung. Der Deutsche Reiseverband (DRV) spricht von einem wichtigen Schritt. Präsident Albin Loidl erklärte: „Das ist ein erster wichtiger Schritt, damit Urlaub für alle bezahlbar bleibt.“
Belastung für Familien gesenkt
Die Steuer habe – in Verbindung mit weiteren Gebühren wie Flughafengebühren und Sicherheitskosten – Flugreisen zuletzt deutlich verteuert. Für eine vierköpfige Familie könne allein die Luftverkehrsteuer bis zu 300 Euro ausmachen. Loidl betont: „Das ist nicht nur eine wirtschaftliche Belastung, das ist eine soziale Frage.“
Die Rücknahme der Steuererhöhung ist Teil eines umfassenderen Entlastungspakets. Der Koalitionsausschuss kündigte an, dass die Flugsicherungskosten 2026 sinken und die Gebühren bis 2029 insgesamt um mehr als zehn Prozent reduziert werden sollen. Auch die Kosten für Luftsicherheitskontrollen an Flughäfen sollen durch effizientere Prozesse gesenkt werden.
Branche fordert politische Unterstützung für klimaneutrale Mobilität
Neben finanziellen Entlastungen fordert der DRV politische Unterstützung für den Umstieg auf klimaneutrale Mobilität. Die Branche sei sich ihrer Verantwortung bewusst, so Loidl. „Wir müssen alles daransetzen, dass Reisen zeitnah mit deutlich reduziertem CO₂-Ausstoß und perspektivisch klimaneutral stattfinden kann.“
„Was allerdings fehlt, ist der nachhaltige Treibstoff“, so Loidl. Er fordert politische Weichenstellungen für die industrielle Produktion von E-Fuels zu bezahlbaren Preisen. Positiv bewertet der DRV die angekündigte Streichung der nationalen Power-to-Liquid-Quote.
Belastung für Familien gesenkt
Die Steuer habe – in Verbindung mit weiteren Gebühren wie Flughafengebühren und Sicherheitskosten – Flugreisen zuletzt deutlich verteuert. Für eine vierköpfige Familie könne allein die Luftverkehrsteuer bis zu 300 Euro ausmachen. Loidl betont: „Das ist nicht nur eine wirtschaftliche Belastung, das ist eine soziale Frage.“
Die Rücknahme der Steuererhöhung ist Teil eines umfassenderen Entlastungspakets. Der Koalitionsausschuss kündigte an, dass die Flugsicherungskosten 2026 sinken und die Gebühren bis 2029 insgesamt um mehr als zehn Prozent reduziert werden sollen. Auch die Kosten für Luftsicherheitskontrollen an Flughäfen sollen durch effizientere Prozesse gesenkt werden.
Branche fordert politische Unterstützung für klimaneutrale Mobilität
Neben finanziellen Entlastungen fordert der DRV politische Unterstützung für den Umstieg auf klimaneutrale Mobilität. Die Branche sei sich ihrer Verantwortung bewusst, so Loidl. „Wir müssen alles daransetzen, dass Reisen zeitnah mit deutlich reduziertem CO₂-Ausstoß und perspektivisch klimaneutral stattfinden kann.“
„Was allerdings fehlt, ist der nachhaltige Treibstoff“, so Loidl. Er fordert politische Weichenstellungen für die industrielle Produktion von E-Fuels zu bezahlbaren Preisen. Positiv bewertet der DRV die angekündigte Streichung der nationalen Power-to-Liquid-Quote.

