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Angebote mit Meeressäugern
29.10.25, 10:56 Uhr

Dertour beendet Vertrieb von tierethisch bedenklichen Attraktionen

Kein Schwimmen mit Delfinen, keine Shows mit dressierten Tieren: Der Reisekonzern streicht sämtliche Angebote, die das natürliche Verhalten von Meeressäugern stören. Stattdessen will die Gruppe tierfreundliche Alternativen im Rahmen ihrer Stiftung fördern.

Delfinshows wie diese gehören bei der Dertour Group ab November 2025 der Vergangenheit an: Der Konzern streicht alle Angebote, die unnatürliches Verhalten von Meeressäugern fördern.
Die Dertour Group nimmt ab November 2025 alle Angebote aus den Programmen ihrer Veranstalter, die das natürliche Verhalten von Meeressäugern beeinträchtigen. Dazu gehören Ausflüge und Attraktionen mit direktem Kontakt zwischen Menschen und Tieren, etwa das Schwimmen mit Delfinen. Auch Shows, bei denen Meeressäuger zu unnatürlichem Verhalten gezwungen werden, oder Programme wie das sogenannte „Beaching“ – bei dem Tiere das Wasser verlassen müssen – werden gestrichen.

Konzernweite Umsetzung der Tierschutzstrategie

Die Entscheidung ist Teil der Tierschutzstrategie der Dertour Group, die in Zusammenarbeit mit anerkannten Tierschutzexperten entwickelt wurde. Sie orientiert sich an den globalen Tierwohlstandards des britischen Reiseverbandes ABTA und gilt konzernweit.

„Wir möchten sicherstellen, dass unsere Angebote den höchsten Standards des Tierschutzes entsprechen. Dazu gehört, dass wir keine Attraktionen unterstützen, die den Bedürfnissen dieser Tiere widersprechen“, sagt Laura Steden, Director Corporate Responsibility der Dertour Group. „Unser Ziel ist es, unvergessliche Urlaubserlebnisse zu ermöglichen und gleichzeitig auf das Wohl der Tiere zu achten.“

Fokus auf tierfreundliche Alternativen

Künftig will der Konzern verstärkt tierfreundliche Alternativen fördern – etwa die verantwortungsvolle Beobachtung von Meeressäugern in freier Wildbahn. Zudem unterstützt die Dertour Group Tierschutzprojekte in touristischen Regionen.

Über die Dertour Foundation werden verschiedene Programme zum Schutz der Meere gefördert. Dazu zählen die Restaurierung beschädigter Korallenriffe auf den Malediven, die Wiederherstellung von Mangrovenwäldern in Sri Lanka sowie der Schutz von Meeresschildkröten während der Nist- und Schlüpfphase in der Türkei.