Streik22.04.23, 14:07 Uhr
Am Montag keine Abflüge am BER
Verdi hat die Beschäftigten im Luftsicherheitsbereich des BER für Montag zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

Foto: iStock
Die Streikserie an deutschen Flughäfen geht weiter. Verdi hat die Beschäftigten im Luftsicherheitsbereich des BER für Montag zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand soll um 3.30 Uhr beginnen und bis Mitternacht dauern. Wie der Hauptstadtlughafen mitteilt, werden am Montag in Berlin sämtliche Abflüge ausfallen. Auch bei ankommenden Flügen kann es zu Änderungen und Ausfällen kommen. Am vergangenen Donnerstag und Freitag hatte die Gewerkschaft bereits Streiks an den Flughäfen Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn, Stuttgart und Karlsruhe/Baden-Baden organisiert. Laut Flughafenverband ADV waren davon rund 100.000 Passagiere betroffen.
Hintergrund für die Streiks ist, dass Verdi seit Jahren mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) um angemessene Zeitzuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit sowie um eine bessere tarifliche Regelung zur Entlohnung von Überstunden verhandelt. Die nächste Verhandlungsrunde ist für nächsten Donnerstag und Freitag angesetzt. „Wir fordern den BDLS noch einmal nachdrücklich auf, am 27. und 28. April ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen und nicht weiter auf Zeit zu spielen, sonst drohen weitere Streiks im Luftverkehr im Mai und an Pfingsten“, sagt Verdi-Vertreter Wolfgang Pieper.
Hintergrund für die Streiks ist, dass Verdi seit Jahren mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) um angemessene Zeitzuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit sowie um eine bessere tarifliche Regelung zur Entlohnung von Überstunden verhandelt. Die nächste Verhandlungsrunde ist für nächsten Donnerstag und Freitag angesetzt. „Wir fordern den BDLS noch einmal nachdrücklich auf, am 27. und 28. April ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen und nicht weiter auf Zeit zu spielen, sonst drohen weitere Streiks im Luftverkehr im Mai und an Pfingsten“, sagt Verdi-Vertreter Wolfgang Pieper.

