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Reisebürospiegel
09.02.23, 15:22 Uhr

Reisebüroumsätze hinken noch hinterher

Die Reisebüros werden wohl noch Geduld brauchen, bis sie das Umsatzniveau von 2019 wieder erreichen.

Foto: iStock
Obwohl im Januar die erhoffte Buchungswelle für die Sommersaison eingesetzt hat, werden die Reisebüros wohl noch Geduld brauchen, bis sie das Umsatzniveau von 2019 wieder erreichen. Laut Tats-Reisebürospiegel ist der fakturierte Gesamtumsatz im Vergleich zum Januar 2019 noch mit fünf Prozent im Rückstand. Die Touristik zeigt sogar ein Umsatz-Minus von 15,4 Prozent im Vergleich zum Januar vor vier Jahren, die Zahl der touristischen Buchungen ein Minus von 46,2 Prozent. Der Umsatz im Flugbereich liegt mit minus 2,3 Prozent fast auf dem Niveau von 2019, obwohl 26 Prozent weniger Flugtickets verkauft wurden. Lediglich die sonstigen Umsätze verzeichnen bereits ein Plus von 6,2 Prozent.

Im Vergleich zum Januar 2022 sehen die Zahlen freilich besser aus. Der Gesamtumsatz liegt mit plus 152,5 Prozent deutlich über dem Vorjahr. Der Touristikumsatz inklusive Kreuzfahrten weist ein Plus von 93,2 Prozent im Vergleich zum Januar 2022 aus. Auch die dem Umsatz zu Grunde liegende Zahl der touristischen Buchungen ist mit plus 80 Prozent deutlich gestiegen. Besondere Zuwächse zeigen sich bei den Kreuzfahrten mit einem Plus von 171,7 Prozent beim Umsatz und 126 Prozent bei den Buchungszahlen. Auch im Flugbereich gibt es ein starkes Umsatzwachstum mit plus 196,4 Prozent und einen deutlichen Anstieg der Anzahl der Flugtickets (plus 141 Prozent). Die sonstigen Umsätze liegen im Januar 2023 118,1 Prozent über denen im Vorjahr.