Luftverkehr08.02.23, 15:44 Uhr
Nicht alle profitieren gleich von der Erholung
Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) erwartet in diesem Jahr einen weiteren Anstieg der Nachfrage im Flugverkehr.

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Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) erwartet in diesem Jahr einen weiteren Anstieg der Nachfrage im Flugverkehr und einen entsprechenden Zuwachs beim Sitzplatzangebot. Das Angebot auf Interkontinental- und Europastrecken soll laut BDL 88 Prozent des Niveaus von 2019 erreichen. Im vergangenen Jahr waren es 73 beziehungsweise 67 Prozent. Vor allem an den Drehkreuzen Frankfurt und München zeichne sich ein hohes Verkehrswachstum ab. Auch einige kleinere Flughäfen mit starker Präsenz von Punkt-zu-Punkt-Airlines wie Dortmund und Nürnberg können nach Einschätzung des Verbands stark zulegen.
Dagegen soll die Erholung an mittelgroßen Standorten wie Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover und Stuttgart unterdurchschnittlich ausfallen. Dort hätten Punkt-zu-Punkt-Airlines ihr Angebot teilweise erheblich gegenüber der Vor-Corona-Zeit reduziert und an andere europäische Luftverkehrsstandorte verlagert. Dies sei auch der wesentliche Grund für eine stärkere Erholung des Luftverkehrs in anderen europäischen Ländern. Dort erreiche das Angebot der Fluggesellschaften im Sommer 2023 voraussichtlich bereits 98 Prozent des Niveaus von 2019.
Damit es in den Hauptreisezeiten nicht wieder zu chaotischen Zuständen an den Airports kommt, hätten die Flughäfen und Fluggesellschaften, die Bundespolizei, die Deutsche Flugsicherung und die Bodenverkehrsdienstleister ihre Anstrengungen verstärkt, berichtet BDL-Präsident Jost Lammers. „Die Branche bereitet sich seit Monaten intensiv auf die bevorstehende Reisesaison vor.“ So seien Maßnahmen zur Optimierung der Prozesse beim Check-in, bei der Flugzeugabfertigung, Gepäcknachverfolgung sowie bei der Personalrekrutierung auf den Weg gebracht worden. Der BDL spricht sich in dem Zusammenhang für eine erleichterte Beschäftigung auch von angelernten Arbeitskräften aus Drittstatten aus. Insbesondere bei der Personalrekrutierung blieben die Rahmenbedingungen jedoch herausfordernd.
Dagegen soll die Erholung an mittelgroßen Standorten wie Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover und Stuttgart unterdurchschnittlich ausfallen. Dort hätten Punkt-zu-Punkt-Airlines ihr Angebot teilweise erheblich gegenüber der Vor-Corona-Zeit reduziert und an andere europäische Luftverkehrsstandorte verlagert. Dies sei auch der wesentliche Grund für eine stärkere Erholung des Luftverkehrs in anderen europäischen Ländern. Dort erreiche das Angebot der Fluggesellschaften im Sommer 2023 voraussichtlich bereits 98 Prozent des Niveaus von 2019.
Damit es in den Hauptreisezeiten nicht wieder zu chaotischen Zuständen an den Airports kommt, hätten die Flughäfen und Fluggesellschaften, die Bundespolizei, die Deutsche Flugsicherung und die Bodenverkehrsdienstleister ihre Anstrengungen verstärkt, berichtet BDL-Präsident Jost Lammers. „Die Branche bereitet sich seit Monaten intensiv auf die bevorstehende Reisesaison vor.“ So seien Maßnahmen zur Optimierung der Prozesse beim Check-in, bei der Flugzeugabfertigung, Gepäcknachverfolgung sowie bei der Personalrekrutierung auf den Weg gebracht worden. Der BDL spricht sich in dem Zusammenhang für eine erleichterte Beschäftigung auch von angelernten Arbeitskräften aus Drittstatten aus. Insbesondere bei der Personalrekrutierung blieben die Rahmenbedingungen jedoch herausfordernd.

