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Umfrage
25.11.22, 12:18 Uhr

Inflation beeinflusst die Reisepläne

Die Deutschen bleiben auch im nächsten Jahr reisefeudig, rechnen aber mit steigenden Kosten.

Foto: iStock
Die Deutschen bleiben auch im nächsten Jahr reisefeudig, rechnen aber mit steigenden Kosten. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Hoteltreueprogramms Wyndham Rewards. Während die Mehrheit (rund 61 Prozent) es nicht abwarten kann, wieder in den Urlaub zu fahren, rechnen rund 55 Prozent der Deutschen damit, im nächsten Jahr aufgrund der Inflation und der gestiegenen Kosten mehr Geld fürs Reisen ausgeben zu müssen. Nur für rund 36 Prozent der Befragten sind höhere Kosten kein Grund, die Reisepläne zu ändern.

Knapp 29 Prozent bestätigen, dass sie zwar weiterhin verreisen wollen, aber mit kleinerem Budget als bislang planen. Rund 33 Prozent sagen, dass sich die höheren Lebenshaltungskosten tatsächlich auf ihre Reisepläne auswirken. Um höhere Preise auszugleichen, wollen rund 24 Prozent der Befragten statt mehrerer kurzer Reisen weniger oft, dafür aber länger in den Urlaub fahren. So hoffen sie, insgesamt bei den Reisekosten zu sparen. Eine weitere Strategie ist die Verlängerung von privaten Urlaubsreisen durch Workation-Aufenthalte beziehungsweise die Kombination von Geschäfts- und Privatreisen. Knapp 15 Prozent der Befragten ziehen dies für nächstes Jahr in Erwägung.

Was die Art der Reisen angeht, so stehen laut der Umfrage für nächstes Jahr insbesondere Erholungsreisen von einer Woche oder länger (48 Prozent), sowie Städtereisen (31 Prozent) hoch im Kurs. Jeder Dritte zieht dabei neue Reiseziele in Erwägung und rund 15 Prozent überlegen, künftig statt mit dem Flugzeug, mit dem Auto oder Zug in den Urlaub zu fahren.