Mordaschow-Sanktionen01.03.22, 13:37 Uhr
TUI erwartet keine negativen Folgen
Die EU hat Sanktionen gegen mehrere russische Oligarchen verhängt. Dazu gehört auch TUI-Aktionär Alexej Mordaschow.

Foto: TUI Group
Die EU hat Sanktionen gegen mehrere russische Oligarchen verhängt. Dazu gehört auch TUI-Aktionär Alexej Mordaschow. Die TUI erwartet dadurch keine negativen Auswirkungen auf den Konzern. TUI-Vorstandsvorsitzender Fritz Joussen hat dazu in einer internen Mitteilung an die Mitarbeiter Stellung genommen. Wörtlich heißt es:
„Herr Mordashov ist seit rund 15 Jahren Aktionär der TUI und hält, seitdem er das Unternehmen in der Corona-Krise gestützt hat, etwa ein Drittel an unserem Unternehmen. Zwei Drittel unserer Aktionärinnen und Aktionäre kommen aus Deutschland, der EU, dem Vereinigten Königreich, den USA oder es sind Fonds. Herr Mordashov ist auch einer von 20 in der Hauptversammlung von den Aktionären gewählten Vertretern im Aufsichtsrat. Unser Unternehmen wird allerdings wie jede deutsche Aktiengesellschaft vom Vorstand geführt und nicht von den Anteilseignern oder vom Aufsichtsrat. Damit gehen wir davon aus, dass etwaige Restriktionen oder Sanktionen gegenüber Herrn Mordashov für uns als Unternehmen keine nachhaltig negativen Folgen haben werden.“
Heute berichtet das „Handelsblatt“, dass Mordaschow vorsichtig vom russischen Staatschef Putin abrückt. „Was in der Ukraine passiert, ist eine Tragödie für zwei brüderliche Nationen. Es ist schrecklich, dass Ukrainer und Russen sterben, Menschen Not leiden und die Wirtschaft zusammenbricht“, zitiert das Blatt eine Stellungnahme von Mordaschows Unternehmen.
„Herr Mordashov ist seit rund 15 Jahren Aktionär der TUI und hält, seitdem er das Unternehmen in der Corona-Krise gestützt hat, etwa ein Drittel an unserem Unternehmen. Zwei Drittel unserer Aktionärinnen und Aktionäre kommen aus Deutschland, der EU, dem Vereinigten Königreich, den USA oder es sind Fonds. Herr Mordashov ist auch einer von 20 in der Hauptversammlung von den Aktionären gewählten Vertretern im Aufsichtsrat. Unser Unternehmen wird allerdings wie jede deutsche Aktiengesellschaft vom Vorstand geführt und nicht von den Anteilseignern oder vom Aufsichtsrat. Damit gehen wir davon aus, dass etwaige Restriktionen oder Sanktionen gegenüber Herrn Mordashov für uns als Unternehmen keine nachhaltig negativen Folgen haben werden.“
Heute berichtet das „Handelsblatt“, dass Mordaschow vorsichtig vom russischen Staatschef Putin abrückt. „Was in der Ukraine passiert, ist eine Tragödie für zwei brüderliche Nationen. Es ist schrecklich, dass Ukrainer und Russen sterben, Menschen Not leiden und die Wirtschaft zusammenbricht“, zitiert das Blatt eine Stellungnahme von Mordaschows Unternehmen.

