Ukraine-Konflikt01.03.22, 09:37 Uhr
Weitere Reedereien meiden St. Petersburg
Immer mehr Kreuzfahrt-Reedereien streichen Russland aus dem Fahrplan. Jetzt gehören auch MSC Cruises und Sea Cloud Cruises dazu.

Foto: MSC Cruises
Immer mehr Kreuzfahrt-Reedereien streichen Russland aus dem Fahrplan. Nach NCL, TUI Cruises und der Carnival Corporation, zu der auch Aida Cruises gehört, ist jetzt MSC an der Reihe. Die geplanten Anläufe in St. Petersburg von Ende Mai bis Oktober werden ausgesetzt. Die Gesundheit und Sicherheit von Gästen und Besatzung habe oberste Priorität, heißt es. Betroffen sind die vier Schiffe MSC Preziosa, MSC Grandiosa, MSC Poesia und MSC Virtuosa. Die Reederei ist mit alternativen Häfen wie Stockholm, Helsinki und Tallinn in Kontakt, um die Anläufe für die Schiffe zu bestätigen. Reisebüros und Kunden, die von den neuen Regelungen betroffen sind, sollen so bald wie möglich über die genauen Details für jede einzelne Abfahrt informiert werden. MSC will auch seine Website aktualisieren und dort die bestätigten Details der neuen Routen wiedergeben. Derzeit läuft kein Schiff von MSC Cruises St. Petersburg an.
Auch Sea Cloud Cruises hat die diesjährigen St. Petersburg-Anläufe des neuen Großseglers Sea Cloud Spirit aus dem Programm genommen. Die ehemalige Zarenstadt hatte ursprünglich vier Mal auf dem Fahrplan für die Ostsee-Premiere des Dreimast-Vollschiffes gestanden. Für die Reisen im Juni und Juli wird Sea Cloud Cruises jetzt einen neuen Verlauf entwickeln. Die gebuchten Gäste wurden bereits über die Entscheidung informiert.
Auch Sea Cloud Cruises hat die diesjährigen St. Petersburg-Anläufe des neuen Großseglers Sea Cloud Spirit aus dem Programm genommen. Die ehemalige Zarenstadt hatte ursprünglich vier Mal auf dem Fahrplan für die Ostsee-Premiere des Dreimast-Vollschiffes gestanden. Für die Reisen im Juni und Juli wird Sea Cloud Cruises jetzt einen neuen Verlauf entwickeln. Die gebuchten Gäste wurden bereits über die Entscheidung informiert.

