Sachsen24.11.21, 14:40 Uhr
ASR kritisiert Reisebüroschließung
Der ASR leistet der TSS-Kooparation ideelle Unterstützung im Kampf gegen die von der sächsischen Landesregierung angeordnete Reisebürschließung.

Foto: ASR
Der ASR leistet der TSS-Kooparation ideelle Schützenhilfe im Kampf gegen die von der sächsischen Landesregierung angeordnete Reisebürschließung. Der TSS-Geschäftsführer Manuel Molina hatte kürzlich angekündigt, die Reisebüroschließungen in Sachsen rechtlich prüfen zu lassen. „Die Schließung von Reisebüros ist nicht nachvollziehbar, überaus wettbewerbsverzerrend und schwächt den ohnehin schon stark gebeutelten stationären Reisevertrieb gegenüber den Online-Anbietern“, sagt ASR-Vizepräsidentin Anke Budde. „Die Reisebüros haben exzellente Hygienekonzepte entwickelt, daher ist es für uns nicht verständlich, warum eine Beratung, etwa mit individueller Terminvereinbarung, nicht möglich sein soll.“
Budde sieht in den jüngsten Maßnahmen in Sachsen ein regelrechtes „Bashing gegenüber dem Tourismus“. Die Branche arbeite per se unter strengsten Auflagen, um Kunden nicht zu gefährden. Zudem sei die Kundenfrequenz niedrig. Entsprechend seien auch die Reisebüros keine Pandemietreiber und stellten eine wesentlich geringere Gefahr dar als etwa ein Besuch im Einzelhandel. Mit den Schließungen erweise die Landesregierung dem stationären Vertrieb einen echten Bärendienst und schwäche ihn zusätzlich. Gerade jetzt laufe die wichtige Buchungszeit für Urlaub 2022 an und Reisebüros würden entsprechend gebraucht. Zudem gebe es aktuell großen individuellen Beratungsbedarf und wieder hohen Aufwand durch Umbuchungen und Stornierungen.
Budde sieht in den jüngsten Maßnahmen in Sachsen ein regelrechtes „Bashing gegenüber dem Tourismus“. Die Branche arbeite per se unter strengsten Auflagen, um Kunden nicht zu gefährden. Zudem sei die Kundenfrequenz niedrig. Entsprechend seien auch die Reisebüros keine Pandemietreiber und stellten eine wesentlich geringere Gefahr dar als etwa ein Besuch im Einzelhandel. Mit den Schließungen erweise die Landesregierung dem stationären Vertrieb einen echten Bärendienst und schwäche ihn zusätzlich. Gerade jetzt laufe die wichtige Buchungszeit für Urlaub 2022 an und Reisebüros würden entsprechend gebraucht. Zudem gebe es aktuell großen individuellen Beratungsbedarf und wieder hohen Aufwand durch Umbuchungen und Stornierungen.

