Sachsen22.11.21, 11:09 Uhr
Reisebüros wehren sich gegen Zwangsschließung
Die Landesregieung von Sachsen hat am Wochenende im Kampf gegen die Corona-Pandemie neue Einschränkungen verhängt.

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Die Landesregieung von Sachsen hat am Wochenende im Kampf gegen die Corona-Pandemie neue Einschränkungen verhängt. Dabei wurde auch die zwangsweise Schließung aller Reisebüro-Ladenlokale verfügt. Ladenlokale anderer Branchen dürfen dagegen mit 2G-Regelung geöffnet bleiben.
Das will der Verein Dresdner Reisebüros nicht hinnehmen. In einem offenen Brief an die Landesregierung fordert er eine Erklärung für die „willkürliche und diskriminierende“ Anordnung. „Warum dürfen Reisebüros mit guten Hygienekonzepten nicht unter Einhaltung der gleichen Regeln wie andere Geschäfte im Einzelhandel im Sinne der Gleichbehandlung öffnen? Welches akutes Infektionsrisiko geht von der Öffnung der Reisebüros unter Einhaltung der 2G-Regel aus“, heißt es im Brief.
Dass Kontakteinschränkungen auch im Tourismus nötig sind, wird nicht angezweifelt. „Wir können durchaus nachvollziehen, dass beispielsweise Reisen momentan einen Risikofaktor darstellen und für einen gewissen zeitlichen Rahmen unterbunden werden sollen.“ Aber: „Wir erkennen den Sinn dieser für uns willkürlichen Maßnahme für unsere Branche nicht.“ Zum offenen Brief.
Das will der Verein Dresdner Reisebüros nicht hinnehmen. In einem offenen Brief an die Landesregierung fordert er eine Erklärung für die „willkürliche und diskriminierende“ Anordnung. „Warum dürfen Reisebüros mit guten Hygienekonzepten nicht unter Einhaltung der gleichen Regeln wie andere Geschäfte im Einzelhandel im Sinne der Gleichbehandlung öffnen? Welches akutes Infektionsrisiko geht von der Öffnung der Reisebüros unter Einhaltung der 2G-Regel aus“, heißt es im Brief.
Dass Kontakteinschränkungen auch im Tourismus nötig sind, wird nicht angezweifelt. „Wir können durchaus nachvollziehen, dass beispielsweise Reisen momentan einen Risikofaktor darstellen und für einen gewissen zeitlichen Rahmen unterbunden werden sollen.“ Aber: „Wir erkennen den Sinn dieser für uns willkürlichen Maßnahme für unsere Branche nicht.“ Zum offenen Brief.

