Weltweite Spannungen19.03.26, 14:47 Uhr
A3M korrigiert Risk Map 2026 außerplanmäßig nach oben
Die Risk Map 2026 von A3M wird außerplanmäßig angepasst: Mehrere Länder werden als risikoreicher eingestuft. Im Fokus stehen der Nahe Osten und die Golfstaaten. Auch Zypern, Kuba und Grönland werden neu bewertet oder höher eingestuft.

A3M aktualisiert seine Risk Map 2026 außerplanmäßig und stuft zahlreiche Länder höher ein. Foto: iStock
Krisenmonitoring-Anbieter A3M aktualisiert seine Risk Map 2026 außerplanmäßig und stuft zahlreiche Länder höher, also risikoreicher, ein. Auslöser sind die jüngsten geopolitischen Spannungen, vor allem im Nahen und Mittleren Osten.
Nahost rückt auf hohes Risikoniveau
Israel und Jordanien werden von Stufe 3 (Gelb) auf 4 (Orange) angehoben. Hintergrund sind israelische Angriffe auf Ziele im Iran sowie abgefangene Drohnen und Raketen über Jordanien und Angriffe auf US-Stützpunkte.
Auch mehrere Golfstaaten werden hochgestuft: Kuwait, Bahrain, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate erreichen nun Stufe 4, nachdem Flughäfen, Militärbasen und Energieanlagen angegriffen wurden. Dubai steht besonders im Fokus.
Saudi-Arabien und Oman verzeichnen ebenfalls eine angespannte Lage. Angriffe richten sich in Saudi-Arabien gegen Riad, Militärbasen und Ölfelder, in Oman gegen Häfen und die Straße von Hormus. Oman wird landesweit auf Stufe 4 gesetzt, Saudi-Arabien in betroffenen Regionen.
Der Iran bleibt auf der höchsten Stufe 5 (Rot). Auch im Irak besteht weiterhin ein sehr hohes Risiko, vor allem in den nordöstlichen Kurdengebieten sowie rund um Militärstützpunkte und Ölfelder.
Weitere Regionen betroffen
Zypern steigt von Stufe 2 auf 3. Die Insel gerät durch ihre strategische Lage und internationale Militärbasen stärker in regionale Konflikte.
Kuba wird wegen verschärfter US-Sanktionen, Versorgungsengpässen und erster Proteste ebenfalls auf Stufe 3 angehoben.
Grönland wird erstmals bewertet und von Stufe 1 auf 2 gesetzt. Hintergrund sind Spannungen zwischen den USA und Dänemark. Die Lage gilt weiterhin als stabil.
Fünf Risikostufen im Überblick
Die Risk Map unterscheidet fünf Kategorien: von sehr geringem Risiko (Stufe 1) mit uneingeschränkten Reisemöglichkeiten bis zu sehr hohem Risiko (Stufe 5), bei dem Reisen weitgehend nicht empfohlen werden. Dazwischen liegen abgestufte Einschränkungen durch Kriminalität, Proteste oder bewaffnete Konflikte.
Nahost rückt auf hohes Risikoniveau
Israel und Jordanien werden von Stufe 3 (Gelb) auf 4 (Orange) angehoben. Hintergrund sind israelische Angriffe auf Ziele im Iran sowie abgefangene Drohnen und Raketen über Jordanien und Angriffe auf US-Stützpunkte.
Auch mehrere Golfstaaten werden hochgestuft: Kuwait, Bahrain, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate erreichen nun Stufe 4, nachdem Flughäfen, Militärbasen und Energieanlagen angegriffen wurden. Dubai steht besonders im Fokus.
Saudi-Arabien und Oman verzeichnen ebenfalls eine angespannte Lage. Angriffe richten sich in Saudi-Arabien gegen Riad, Militärbasen und Ölfelder, in Oman gegen Häfen und die Straße von Hormus. Oman wird landesweit auf Stufe 4 gesetzt, Saudi-Arabien in betroffenen Regionen.
Der Iran bleibt auf der höchsten Stufe 5 (Rot). Auch im Irak besteht weiterhin ein sehr hohes Risiko, vor allem in den nordöstlichen Kurdengebieten sowie rund um Militärstützpunkte und Ölfelder.
Weitere Regionen betroffen
Zypern steigt von Stufe 2 auf 3. Die Insel gerät durch ihre strategische Lage und internationale Militärbasen stärker in regionale Konflikte.
Kuba wird wegen verschärfter US-Sanktionen, Versorgungsengpässen und erster Proteste ebenfalls auf Stufe 3 angehoben.
Grönland wird erstmals bewertet und von Stufe 1 auf 2 gesetzt. Hintergrund sind Spannungen zwischen den USA und Dänemark. Die Lage gilt weiterhin als stabil.
Fünf Risikostufen im Überblick
Die Risk Map unterscheidet fünf Kategorien: von sehr geringem Risiko (Stufe 1) mit uneingeschränkten Reisemöglichkeiten bis zu sehr hohem Risiko (Stufe 5), bei dem Reisen weitgehend nicht empfohlen werden. Dazwischen liegen abgestufte Einschränkungen durch Kriminalität, Proteste oder bewaffnete Konflikte.

