Tourismus-Update26.01.26, 11:20 Uhr
Spanien meldet Zuwächse bei Gästen und Einnahmen
2025 war ein Erfolgsjahr für Spaniens Tourismuswirtschaft. Rekordzahlen bei internationalen Gästen, steigende Ausgaben und so viele Beschäftigte wie nie. Die wichtigsten Quellmärkte bleiben Großbritannien, Frankreich und Deutschland.

Ob Gästezahlen, Ausgaben oder Arbeitsplätze: Spaniens Tourismusbranche hat 2025 neue Höchstwerte erreicht. Foto: iStock/EunikaSopotnicka
Spanien hat 2025 sowohl beim internationalen Tourismus als auch bei der Beschäftigung im Tourismussektor neue Höchstwerte erreicht. Bis einschließlich November reisten rund 91,4 Millionen ausländische Gäste ins Land – ein Plus von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die touristischen Gesamtausgaben stiegen um knapp sieben Prozent auf 126,7 Milliarden Euro und lagen damit bereits vor Jahresende über dem Wert von 2024.
Bis Jahresende dürfte das Land 96 bis 97 Millionen Besucher gezählt haben.
November bringt Zuwächse
Allein im November kamen 5,7 Millionen internationale Gäste, die laut Tourismusministerium rund acht Milliarden Euro ausgegeben haben. Das entspricht einem Anstieg von fünf Prozent im Monatsvergleich. Die Pro-Kopf-Ausgaben lagen bei durchschnittlich knapp 1.400 Euro, der Tagesdurchschnitt stieg um über fünf Prozent auf 188 Euro.
Kanaren und Katalonien besonders gefragt
Hauptziel im November war die Kanareninselgruppe mit rund 1,46 Millionen Besuchern, gefolgt von Katalonien und Andalusien. Die höchsten Ausgabenanteile entfielen auf die Kanaren (27,7 %), Katalonien (18,1 %) und Madrid (17,1 %).
Wichtigster Quellmarkt war erneut das Vereinigte Königreich vor Frankreich und Deutschland mit mehr als einer Million Gästen im November und Ausgaben von 1,3 Milliarden Euro.
Beschäftigung auf Rekordniveau
Auch die Beschäftigung im Tourismus hat neue Höchststände erreicht. Im Dezember waren rund 2,75 Millionen Menschen in touristischen Berufen beschäftigt – ein Zuwachs von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit liegt der Anteil des Tourismussektors an der gesamten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in Spanien bei 12,7 Prozent.
Der Anstieg war in allen touristischen Teilbranchen sichtbar: In der Hotellerie waren beispielsweise 27.600 Beschäftigte mehr gemeldet, bei Reisebüros rund 1.000. Die stärksten Zuwächse verzeichnete die Comunidad Valenciana mit einem relativen Plus von 3,4 Prozent; in absoluten Zahlen lag Andalusien vorn.
Bis Jahresende dürfte das Land 96 bis 97 Millionen Besucher gezählt haben.
November bringt Zuwächse
Allein im November kamen 5,7 Millionen internationale Gäste, die laut Tourismusministerium rund acht Milliarden Euro ausgegeben haben. Das entspricht einem Anstieg von fünf Prozent im Monatsvergleich. Die Pro-Kopf-Ausgaben lagen bei durchschnittlich knapp 1.400 Euro, der Tagesdurchschnitt stieg um über fünf Prozent auf 188 Euro.
Kanaren und Katalonien besonders gefragt
Hauptziel im November war die Kanareninselgruppe mit rund 1,46 Millionen Besuchern, gefolgt von Katalonien und Andalusien. Die höchsten Ausgabenanteile entfielen auf die Kanaren (27,7 %), Katalonien (18,1 %) und Madrid (17,1 %).
Wichtigster Quellmarkt war erneut das Vereinigte Königreich vor Frankreich und Deutschland mit mehr als einer Million Gästen im November und Ausgaben von 1,3 Milliarden Euro.
Beschäftigung auf Rekordniveau
Auch die Beschäftigung im Tourismus hat neue Höchststände erreicht. Im Dezember waren rund 2,75 Millionen Menschen in touristischen Berufen beschäftigt – ein Zuwachs von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit liegt der Anteil des Tourismussektors an der gesamten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in Spanien bei 12,7 Prozent.
Der Anstieg war in allen touristischen Teilbranchen sichtbar: In der Hotellerie waren beispielsweise 27.600 Beschäftigte mehr gemeldet, bei Reisebüros rund 1.000. Die stärksten Zuwächse verzeichnete die Comunidad Valenciana mit einem relativen Plus von 3,4 Prozent; in absoluten Zahlen lag Andalusien vorn.

