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Neue Software-Lösung
03.05.26, 09:11 Uhr

Milzer-Tool Flow Connect soll Systembrüche im Vertrieb kitten

Mit dem Flow Connect Marktplatz will Milzer ein zentrales Problem der Branche lösen: fehlende Systemvernetzung. Die Plattform ermöglicht standardisierte Integrationen, automatisiert die Midoffice-Übertragung und reduziert den Aufwand für individuelle Schnittstellen.

Michael Eberlei, Chief Sales & Operating Officer bei IT-Anbieter Milzer. Foto: Milzer
Der Stolberger Software-Spezialist Milzer hat mit dem Flow Connect Marktplatz eine neue Integrationsplattform für die Reisebranche entwickelt. Die Lösung soll die Vernetzung zwischen Veranstaltern, Reisebüros, Midoffice-Systemen und internationalen Suppliern vereinfachen – und damit ein strukturelles Problem der Branche adressieren: die fehlende Interoperabilität zwischen bestehenden Systemlandschaften.

Einmal angebunden, Teil eines Ökosystems

Bislang setzt die Branche vielfach auf individuelle, kostspielige Einzelintegrationen, um Systeme miteinander zu verbinden. Flow Connect soll diesen Ansatz ablösen: Über den Marktplatz können Nutzer alle verfügbaren und aktiven Anbindungen zentral einsehen, aktivieren und steuern.

Unterstützt werden unter anderem gängige Midoffice-Systeme wie Bosys, Argus, Midoco und Myjack sowie internationale Supplier wie Hotelbeds, TBO, Sett und Ratehawk.

Flow Connect schaffe „einen echten Hub – einmal angebunden, ist man Teil eines gesamten Ökosystems“, wirbt Michael Eberlei, Chief Sales & Operating Officer bei Milzer.

Automatisierte Midoffice-Übertragung

Ein zentrales Feature ist die automatisierte Midoffice-Übertragung: Buchungen werden künftig direkt und ohne manuelle Zwischenschritte zwischen Veranstaltern und Reisebüros übergeben. Was bisher oft fragmentiert und fehleranfällig ablief, soll durch eine durchgängige, standardisierte Infrastruktur ersetzt werden – mit direkten Effizienzgewinnen für alle Beteiligten.

Offenes System mit Netzwerkeffekt

Das Plattformmodell ist bewusst offen konzipiert: Neue Veranstalter, Systeme und Supplier können laufend integriert werden und profitieren unmittelbar vom bestehenden Netzwerk. Damit soll der Time-to-Market für neue Integrationen deutlich sinken. Aktuell nutzten nach Angaben des Tech-Suppliers bereits über 120 Veranstalter und mehr als 2.000 Reisebüros – vorwiegend im DACH-Raum – die Plattform.