DRV08.09.21, 15:14 Uhr
Nachhaltigkeit ist nicht mehr nur "nice to have"
Das Thema „Verändertes Reiseverhalten im Zeichen der Nachhaltigkeit“ stand im Fokus der jüngsten Versammlung der assoziierten Mitglieder im DRV.

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Das Thema „Restart: Verändertes Reiseverhalten im Zeichen der Nachhaltigkeit“ stand im Fokus der jüngsten Bereichsversammlung der assoziierten Mitglieder im DRV, die erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder als Präsenzveranstaltung stattfand. „Nachhaltiges Handeln, und damit auch nachhaltiges Reisen, nimmt immer stärker an Bedeutung zu. Zudem verändert die Pandemie unser Reiseverhalten grundlegend. Es wird kurzfristiger gebucht und derzeit verstärkt im Inland und in die europäischen Nachbarländer verreist“, beschrieb Susanne Schick, DRV-Vizepräsidentin der Säule E, die Entwicklung.
Dass Tourismus und Nachhaltigkeit kein Widerspruch sein dürfen, hob Prof. Dr. Alexander Dingeldey, Studiengangsleiter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), hervor: „Auf der ökonomischen Seite ist der Tourismus für über zehn Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung verantwortlich und schafft circa 330 Millionen Arbeitsplätze. Dabei ist er in vielen Urlaubsdestinationen Treiber für Umwelt- und Naturschutz. Die Gäste wollen eine intakte Flora und Fauna erleben. Die wichtige Aufgabe ist es, die Auswirkungen der teilweise negativen Aspekte zu minimieren.“ Die Geschäftsführerin der Nachhaltigkeitsinitiative Futouris, Inga Meese, richtete einen Appell an die Branche, die derzeitige Krise zu nutzen, um zusammen mit den Menschen in den Destinationen langfristige Resilienz gegenüber Krisen und Risiken aufzubauen, insbesondere im Hinblick auf die Folgen des Klimawandels.
Welche Bedeutung Nachhaltigkeit für Zielgebiete hat, verdeutlichte Barbara Radomski, Geschäftsführerin von Bayern Tourismus: „Destinationen sind in Gefahr, die elementaren Bestandteile ihres touristischen Angebotes wie intakte Natur, gewachsene Traditionen und freundliche Gastgeber einzubüßen und damit an Attraktivität zu verlieren. Sie stehen daher unter Handlungsdruck, nachhaltige Strategien zu entwickeln, um ihre Ressourcen langfristig zu schützen und zu erhalten.“ Das Thema Nachhaltigkeit werde in der Post-Corona-Reisewelt nicht mehr nur ein Nice-to-have sein, sondern müsse im Rahmen gesellschaftlicher und ökologischer Verantwortung zur Haltung der gesamten Destination werden.
Dass Tourismus und Nachhaltigkeit kein Widerspruch sein dürfen, hob Prof. Dr. Alexander Dingeldey, Studiengangsleiter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), hervor: „Auf der ökonomischen Seite ist der Tourismus für über zehn Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung verantwortlich und schafft circa 330 Millionen Arbeitsplätze. Dabei ist er in vielen Urlaubsdestinationen Treiber für Umwelt- und Naturschutz. Die Gäste wollen eine intakte Flora und Fauna erleben. Die wichtige Aufgabe ist es, die Auswirkungen der teilweise negativen Aspekte zu minimieren.“ Die Geschäftsführerin der Nachhaltigkeitsinitiative Futouris, Inga Meese, richtete einen Appell an die Branche, die derzeitige Krise zu nutzen, um zusammen mit den Menschen in den Destinationen langfristige Resilienz gegenüber Krisen und Risiken aufzubauen, insbesondere im Hinblick auf die Folgen des Klimawandels.
Welche Bedeutung Nachhaltigkeit für Zielgebiete hat, verdeutlichte Barbara Radomski, Geschäftsführerin von Bayern Tourismus: „Destinationen sind in Gefahr, die elementaren Bestandteile ihres touristischen Angebotes wie intakte Natur, gewachsene Traditionen und freundliche Gastgeber einzubüßen und damit an Attraktivität zu verlieren. Sie stehen daher unter Handlungsdruck, nachhaltige Strategien zu entwickeln, um ihre Ressourcen langfristig zu schützen und zu erhalten.“ Das Thema Nachhaltigkeit werde in der Post-Corona-Reisewelt nicht mehr nur ein Nice-to-have sein, sondern müsse im Rahmen gesellschaftlicher und ökologischer Verantwortung zur Haltung der gesamten Destination werden.

