Corona23.08.21, 08:30 Uhr
DRV will weg von der Inzidenzbetrachtung
Der DRV nimmt die jüngsten Risikobewertungen des RKI zum Anlass, um erneut eine Abkehr von der reinen Inzidenzbetrachtung zu fordern.

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Der DRV nimmt die jüngsten Risikobewertungen des Robert Koch-Instituts zum Anlass, um erneut eine Abkehr von der reinen Inzidenzbetrachtung zu fordern. „Stattdessen muss stärker die tatsächliche Gefährdungslage für Reisende sowie die Belastung des Gesundheitssystems in den Mittelpunkt gerückt werden“, sagt DRV-Präsident Norbert Fiebig. Dass jetzt wie bei Griechenland stärker regionalisierte Bewertungen vorgenommen werden, begrüßt der Verband. „Leider gibt es aber immer noch keine Änderung beim Thema Quarantäne für Kinder“, bemängelt Fiebig. Dabei habe der Rat der Europäischen Union im Juni ein einheitliches Vorgehen beschlossen. Demnach sollen Minderjährige, die mit ihren Eltern oder anderen Begleitpersonen reisen, von der Quarantäne ausgenommen werden, wenn die Begleitpersonen beispielsweise aufgrund einer Impfung keiner Quarantäne unterzogen werden. Für Kinder unter zwölf Jahren soll auch keine Testpflicht bei der Ein- oder Ausreise gelten. Damit stehe die von der Bundesregierung in der Einreiseverordnung getroffene Regelung im Widerspruch zu europäischen Beschlüssen, so Fiebig.

