Robert Koch-Institut13.08.21, 17:05 Uhr
Die Türkei wird zum Hochrisikogebiet
Das Robert-Koch-Institut hat mit der Türkei ein weiteres wichtiges Urlaubsland am Mittelmeer zum Hochrisikogebiet erklärt.

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Das Robert-Koch-Institut hat mit der Türkei ein weiteres wichtiges Urlaubsland am Mittelmeer zum Hochrisikogebiet erklärt. Ende Juli hatte es bereits Spanien getroffen. Auch Israel, die USA, Montenegro, Kenia und Vietnam wurden zu Hochrisikogebieten hochgestuft. Die Änderungen gelten mit Wirkung zum 15. August. Ausnahme ist die Türkei, die den neuen Status erst mit Wirkung zum 18. August erhält. Eine leichte Verbesserung gibt es für Portugal. Das Land ist kein Hochrisikogebiet mehr. Ausgenommen sind mit der Algarve und Lissabon allerdings die wichtigsten Reiseziele auf dem Festland.
Rückkehrer aus Hochrisikogebieten, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen bei der Einreise nach Deutschland in eine zehntägige Quarantäne, aus der sie sich nach fünf Tagen freitesten können. Da die Quarantänepflicht auch für Kinder gilt, sieht der DRV gravierende Nachteile für Familien. Denn für unter 12-Jährige ist bisher noch kein zugelassener Impfstoff verfügbar. „Die Familien haben somit keinerlei Möglichkeit, die Quarantäne zu umgehen", kritisiert Präsident Norbert Fiebig.
Der DRV schätzt, dass aktuell rund 170.000 Pauschalreisegäste ihren Urlaub in der Türkei verbringen. Hinzu kommt eine sehr große Anzahl selbstorganisierter Reisen. Urlaubsreisende, die sich aktuell in der Türkei befinden und eine organisierte Reise bei einem Veranstalter gebucht haben, werden von ihrem Veranstalter über die geänderte Situation informiert. Sollten Reisende vorzeitig ihren Urlaub beenden wollen, unterstützen die Veranstalter die Kunden bei den Flugumbuchungen.
Rückkehrer aus Hochrisikogebieten, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen bei der Einreise nach Deutschland in eine zehntägige Quarantäne, aus der sie sich nach fünf Tagen freitesten können. Da die Quarantänepflicht auch für Kinder gilt, sieht der DRV gravierende Nachteile für Familien. Denn für unter 12-Jährige ist bisher noch kein zugelassener Impfstoff verfügbar. „Die Familien haben somit keinerlei Möglichkeit, die Quarantäne zu umgehen", kritisiert Präsident Norbert Fiebig.
Der DRV schätzt, dass aktuell rund 170.000 Pauschalreisegäste ihren Urlaub in der Türkei verbringen. Hinzu kommt eine sehr große Anzahl selbstorganisierter Reisen. Urlaubsreisende, die sich aktuell in der Türkei befinden und eine organisierte Reise bei einem Veranstalter gebucht haben, werden von ihrem Veranstalter über die geänderte Situation informiert. Sollten Reisende vorzeitig ihren Urlaub beenden wollen, unterstützen die Veranstalter die Kunden bei den Flugumbuchungen.

