RKI Einstufung23.07.21, 16:10 Uhr
Spanien wird Hochinzidenzgebiet
Spanien wird nach Ankündigung des Robert Koch-Instituts ab kommendem Dienstag 0:00 Uhr als Hochinzidenzgebiet ausgewiesen. Diese Neu-Einstufung hat für einige Urlauber Änderungen bei der Rückreise nach Deutschland zur Folge.

Foto: istock
Die gute Nachricht: Für diejenigen, die über einen vollständigen Impfschutz verfügen oder von Corona genesen sind, ändert sich nichts. Die schlechte Nachricht: Noch nicht geimpfte Reisende müssen nach der Einreise in Deutschland in eine Quarantäne, die ab dem fünften Tag mit einem negativen Test-Ergebnis beendet werden kann.
»Eine drohende Quarantäne führt zu starker Verunsicherung bei den Menschen, die sich gerade im Urlaub befinden oder kurz vor Urlaubsantritt stehen«, mahnt der Deutschen Reiseverband (DRV). »Die Hochstufung Spaniens zum Hochinzidenzgebiet mitten in der Ferienzeit macht zahlreichen Reisenden und insbesondere vielen Familien mit Kindern die Urlaubspläne zunichte“, so DRV-Präsident Norbert Fiebig. Nach Schätzung des Verbands, verbringen aktuell 200.000 Pauschalreisegäste ihren Urlaub in Spanien.
»Wir müssen weg von der reinen Inzidenzbetrachtung bei der Einstufung von Zielgebieten. Stattdessen muss die tatsächliche Gefährdungslage für Reisende sowie die Belastung des Gesundheitssystems in den Mittelpunkt der Überlegungen gerückt werden.« Eine ausschließlich an den Inzidenzwerten festgemachte Automatik der Eingruppierung der Reiseländer sei angesichts des Impffortschritts nicht mehr angemessen. Der Inzidenzwert habe heute bei weitem nicht mehr die Aussagekraft wie noch zu Beginn der Pandemie, so Fiebig.
Urlaubsreisende, die sich aktuell im Urlaub in Spanien befinden, und eine organisierte Reise bei einem Reiseveranstalter gebucht haben, werden von ihrem Veranstalter über die geänderte Situation informiert. Eine vorzeitige Rückreise ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Nach und nach werden darüber hinaus auch alle kontaktiert, die in den nächsten Tagen eine Reise nach Spanien geplant haben.
»Eine drohende Quarantäne führt zu starker Verunsicherung bei den Menschen, die sich gerade im Urlaub befinden oder kurz vor Urlaubsantritt stehen«, mahnt der Deutschen Reiseverband (DRV). »Die Hochstufung Spaniens zum Hochinzidenzgebiet mitten in der Ferienzeit macht zahlreichen Reisenden und insbesondere vielen Familien mit Kindern die Urlaubspläne zunichte“, so DRV-Präsident Norbert Fiebig. Nach Schätzung des Verbands, verbringen aktuell 200.000 Pauschalreisegäste ihren Urlaub in Spanien.
»Wir müssen weg von der reinen Inzidenzbetrachtung bei der Einstufung von Zielgebieten. Stattdessen muss die tatsächliche Gefährdungslage für Reisende sowie die Belastung des Gesundheitssystems in den Mittelpunkt der Überlegungen gerückt werden.« Eine ausschließlich an den Inzidenzwerten festgemachte Automatik der Eingruppierung der Reiseländer sei angesichts des Impffortschritts nicht mehr angemessen. Der Inzidenzwert habe heute bei weitem nicht mehr die Aussagekraft wie noch zu Beginn der Pandemie, so Fiebig.
Urlaubsreisende, die sich aktuell im Urlaub in Spanien befinden, und eine organisierte Reise bei einem Reiseveranstalter gebucht haben, werden von ihrem Veranstalter über die geänderte Situation informiert. Eine vorzeitige Rückreise ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Nach und nach werden darüber hinaus auch alle kontaktiert, die in den nächsten Tagen eine Reise nach Spanien geplant haben.

