DRV-Umfrage06.05.21, 08:44 Uhr
Branche fordert weitere Überbrückungshilfe
Ende Juni läuft die Überbrückungshilfe III aus. Im Vorfeld hat der DRV eine Umfrage zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie durchgeführt.

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Ende Juni läuft die Überbrückungshilfe III aus. Im Vorfeld hat der DRV eine Umfrage zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Reisewirtschaft durchgeführt. 450 Unternehmen haben an der Umfrage Ende April teilgenommen, mehrheitlich Reisebüros und Veranstalter. Die überwiegende Zahl der Unternehmen schätzt die wirtschaftliche Situation für das laufende Reisejahr als schwierig oder sehr schwierig ein. Weit über 90 Prozent rechnen damit, weniger als die Hälfte der Umsätze aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 erzielen zu können. Mehr als zwei Drittel erwarten sogar einen neuerlichen Umsatzverlust von mindestens 75 Prozent. 98 Prozent der Veranstalter und 96 Prozent der Reisebüros geben an, dass sie die Corona-Hilfen der Bundesregierung nutzen. Die überwiegende Mehrheit setzt dabei auf Überbrückungshilfen und Kurzarbeit. „Das unterstreicht einmal mehr, wie dramatisch die wirtschaftliche Situation in der Reisewirtschaft ist“, betont DRV-Präsident Norbert Fiebig.
Entsprechend eindeutig sind die Forderungen an die Politik. 90 Prozent der Unternehmen halten eine Verlängerung der Überbrückungshilfen und mehr als zwei Drittel eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes für notwendig, um die Belegschaften zu halten. „Bis das Reisegeschäft wieder auf einem annähernd normalen Niveau angekommen ist, wird es noch dauern“, so Fiebig. „Die Reisewirtschaft braucht daher weitere Unterstützung und auch rasche Klarheit über die Rahmenbedingungen bei den Überbrückungshilfen und beim Kurzarbeitergeld. Es stehen viele Existenzen und sehr viele Arbeitsplätze auf dem Spiel.“
Ganz oben auf der Forderungsliste steht auch ein sicheres Restart-Konzept, das von 90 Prozent der Reisebüros und 85 Prozent der Veranstalter gefordert wird. Fiebig: „Reisebüros, Reiseveranstalter und die vielen anderen touristischen Unternehmen erwarten jetzt sehr rasch ein tragfähiges Restart-Konzept. Was wir nicht brauchen, ist ein weiteres Urlaubsbashing aus den Reihen der Politik.“
Entsprechend eindeutig sind die Forderungen an die Politik. 90 Prozent der Unternehmen halten eine Verlängerung der Überbrückungshilfen und mehr als zwei Drittel eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes für notwendig, um die Belegschaften zu halten. „Bis das Reisegeschäft wieder auf einem annähernd normalen Niveau angekommen ist, wird es noch dauern“, so Fiebig. „Die Reisewirtschaft braucht daher weitere Unterstützung und auch rasche Klarheit über die Rahmenbedingungen bei den Überbrückungshilfen und beim Kurzarbeitergeld. Es stehen viele Existenzen und sehr viele Arbeitsplätze auf dem Spiel.“
Ganz oben auf der Forderungsliste steht auch ein sicheres Restart-Konzept, das von 90 Prozent der Reisebüros und 85 Prozent der Veranstalter gefordert wird. Fiebig: „Reisebüros, Reiseveranstalter und die vielen anderen touristischen Unternehmen erwarten jetzt sehr rasch ein tragfähiges Restart-Konzept. Was wir nicht brauchen, ist ein weiteres Urlaubsbashing aus den Reihen der Politik.“

