Angst um Sommersaison23.04.21, 13:21 Uhr
Aktionsbündnis schreibt Brandbrief an Merkel
28 Branchenverbände haben ihrem Ärger in einem Brief an Bundeskanzlerin Merkel Luft gemacht. Sie befürchten eine Bedrohung der Sommersaison durch die Politik.

Foto: Bundesregierung/Kugler
Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) hat seinem Ärger in einem Brief an Bundeskanzlerin Merkel Luft gemacht. Dem Bündnis gehören 28 Verbände an, darunter ASR, VIR, BDO und das Forum Anders Reisen. Es kritisiert „die anhaltende politische Inkonsequenz und Inkonsistenz, die der Tourismusbranche seit Monaten ein beispielloses Opfer abverlangt und zahlreiche Existenzen gefährdet.“ Die Politik sei offenkundig nicht bereit, der Tourismusbranche dieselben Möglichkeiten einzuräumen wie anderen Branchen, die mit Tests und Hygieneauflagen öffnen können. Dabei habe das Beispiel Osterurlaub auf Mallorca deutlich gezeigt, dass Reisen unter Sicherheitsauflagen wie verpflichtenden Tests sicher möglich und diese kein Pandemietreiber sind.
Die Verbände äußern sich „überaus besorgt“ darüber, dass die touristische Sommersaison durch das Handeln der Politik massiv bedroht ist. „Wir haben nun fast Mai. Die Menschen wollen ihren Urlaub buchen, aber in Deutschland gibt es dafür derzeit keine Perspektive, solange das Beherbergungsverbot weiter gilt und es keinen Öffnungsplan gibt“, heißt es in dem Brief. Der Sommer sei der letzte Rettungsanker für viele Betriebe. Die touristischen Unternehmen lebten von der Hochsaison von Juni bis September. Die in diesen Monaten entstehenden Gewinne seien elementar für ihre Wirtschaftlichkeit. Die ATV-Mitglieder fordern die Kanzlerin, die Bundesregierung und die Bundesländer auf, zunächst die kontaktarmen Beherbergungsformen und die Außengastronomie zu öffnen und im Schulterschluss mit der Touristik ein Öffnungskonzept mit der Branche abzustimmen.
Die Verbände äußern sich „überaus besorgt“ darüber, dass die touristische Sommersaison durch das Handeln der Politik massiv bedroht ist. „Wir haben nun fast Mai. Die Menschen wollen ihren Urlaub buchen, aber in Deutschland gibt es dafür derzeit keine Perspektive, solange das Beherbergungsverbot weiter gilt und es keinen Öffnungsplan gibt“, heißt es in dem Brief. Der Sommer sei der letzte Rettungsanker für viele Betriebe. Die touristischen Unternehmen lebten von der Hochsaison von Juni bis September. Die in diesen Monaten entstehenden Gewinne seien elementar für ihre Wirtschaftlichkeit. Die ATV-Mitglieder fordern die Kanzlerin, die Bundesregierung und die Bundesländer auf, zunächst die kontaktarmen Beherbergungsformen und die Außengastronomie zu öffnen und im Schulterschluss mit der Touristik ein Öffnungskonzept mit der Branche abzustimmen.

