Michael Buller25.03.21, 12:33 Uhr
„Politik verbreitet Angst vor dem Tourismus“
Mit großem Ärger reagiert VIR-Vorstand Michael Buller auf die Ankündigung der Regierung, ein Reiseverbot in beliebte Urlaubsregionen zu prüfen.

Foto: VIR
Mit großem Ärger reagiert Michael Buller, Vorstand des Verbands Internet Reisevertrieb (VIR), auf die Ankündigung der Bundesregierung, ein generelles Reiseverbot in beliebte Urlaubsregionen zu prüfen. „Es kann nicht mehr länger angehen, dass die Tourismusbranche in keiner Öffnungsstrategie vorkommt und ständig in die Ecke der Verursacher gestellt wird. Unsere Branche befindet sich seit über fünf Monaten im erneuten Lockdown, und damit demonstrieren die aktuellen Infektionszahlen eindeutig, dass sie aus dem unstrukturierten privaten Umfeld stammen. Alles andere ergibt überhaupt keinen Sinn, und die Politik muss endlich aufhören, den Tourismus als Pandemietreiber darzustellen“
Mit dem fortwährenden Bashing gegen die Reisebranche versuche die Politik sehr offensichtlich vom eigenen Versagen abzulenken. Der Mangel an Impfstoffen und Teststrategien in Deutschland sei im weltweiten Vergleich nicht mehr zu überbieten. Sogar die eigene Studie des Robert Koch Instituts zu Urlaubsreisen werde von der Politik ignoriert. „Sie hat bestätigt, dass der Tourismus durch Hygienekonzepte sicher funktioniert, und auch, dass die Reisebranche im Vorjahr definitiv kein Pandemie-Treiber gewesen ist“, so Buller. „Die von der Politik verbreitete Angst vor dem Tourismus ist überhaupt nicht mehr belegbar. Auch dass die Hygiene- und Öffnungskonzepte der touristischen Verbände in Berlin ignoriert werden, bringen den VIR-Vorstand auf die Palme: „Die Bundesregierung muss endlich in Sachen Impfungen und Testungen ihrer Verantwortung gegenüber der Bevölkerung gerecht werden, und auch der Tourismuswirtschaft eine Perspektive eröffnen – und damit aufhören, weiterhin Provokation gegen den Tourismus zu betreiben.“
Mit dem fortwährenden Bashing gegen die Reisebranche versuche die Politik sehr offensichtlich vom eigenen Versagen abzulenken. Der Mangel an Impfstoffen und Teststrategien in Deutschland sei im weltweiten Vergleich nicht mehr zu überbieten. Sogar die eigene Studie des Robert Koch Instituts zu Urlaubsreisen werde von der Politik ignoriert. „Sie hat bestätigt, dass der Tourismus durch Hygienekonzepte sicher funktioniert, und auch, dass die Reisebranche im Vorjahr definitiv kein Pandemie-Treiber gewesen ist“, so Buller. „Die von der Politik verbreitete Angst vor dem Tourismus ist überhaupt nicht mehr belegbar. Auch dass die Hygiene- und Öffnungskonzepte der touristischen Verbände in Berlin ignoriert werden, bringen den VIR-Vorstand auf die Palme: „Die Bundesregierung muss endlich in Sachen Impfungen und Testungen ihrer Verantwortung gegenüber der Bevölkerung gerecht werden, und auch der Tourismuswirtschaft eine Perspektive eröffnen – und damit aufhören, weiterhin Provokation gegen den Tourismus zu betreiben.“

