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Pay-as-you-check-in
17.03.21, 15:20 Uhr

Lufthansa will Fliegen ohne Vorkasse möglich machen

In der Diskussion über eine Alternative zum Vorkasse-Modell bei Flugbuchungen hat Lufthansa Pläne für eine Umgestaltung ihres Tarifgefüges vorgestellt.

Foto: Lufthansa
In der Diskussion über eine Alternative zum bisherigen Vorkasse-Modell bei Flugbuchungen hat Lufthansa auf die Forderungen des Verbands Deutsches Reisemanagement (VDR) reagiert und dem Verbandspräsidium sowie dem Fachausschuss Flug konkrete Pläne für eine Umgestaltung ihres Tarifgefüges vorgestellt. Die Fluggesellschaft hat ihren bestehenden „Pay-as-you-fly“-Tarif in Teilen überabeitet. Das angepasste Tarifmodell sieht vor, dass der Bezahlvorgang bei innereuropäischen Flügen erst zum Zeitpunkt des Abflugs angestoßen wird. Außerdem sollen den Kunden nur tatsächlich genutzte Flüge belastet werden. Somit müssten Unternehmen im Fall eines Flugausfalls keine Erstattungsanträge mehr einreichen. Zudem soll keine Verrechnung von Umbuchungs- und Stornierungsgebühren erfolgen. „ Wir begrüßen, dass sich Lufthansa in konstruktiven Gesprächen unseren Vorschlägen geöffnet hat und bei diesem Thema eine Vorreiterposition einnimmt. Wir gehen davon aus, dass künftig weitere Fluggesellschaften ihr Tarifmodell überdenken werden“, sagte VDR-Präsident Christoph Carnier. Das sogenannte „Pay-as-you-check-in“-Verfahren, wonach Reisende den Flugpreis erst zum Zeitpunkt des Check-in bezahlen müssen und nicht wie bislang üblich bereits vollständig zum Zeitpunkt der Buchung, ist schon seit langem eine Kernforderung des VDR.