Öffnungsdebatte05.03.21, 09:15 Uhr
"Die Politik muss für eine Perspektive sorgen"
Der DRV fordert, dass der Tourismus Teil der Öffnungsdebatte sein muss. Die organisierte Reise sei kein Pandemietreiber.

Foto: iStock
„Fassungslos“ reagiert der DRV darauf, das die Reisebranche bei der Ministerpräsidenten-Konferenz (MPK) am Mittwoch nicht einmal erwähnt wurde. „Der Tourismus muss Teil der Öffnungsdebatte sein. Die Bundesregierung ignoriert ganz offensichtlich vorliegende Fakten mit Blick auf die geringe Infektionsgefahr im Tourismus“, klagt DRV-Präsident Norbert Fiebig. So sei die organisierte Reise nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts nachweislich kein Pandemietreiber. Hotels seien im Vergleich zu Privathaushalten nachweislich sicherere Orte. Und das Ansteckungsrisiko in einem Flugzeug sei um ein Vielfaches geringer ist als etwa in einer S-Bahn. „Vor diesem Hintergrund ist es unverständlich und inakzeptabel, dass sich der Tourismus und seine rund drei Millionen Beschäftigten in Deutschland erneut hinten anstellen müssen“, so Fiebig.
Für den DRV drängt sich der Eindruck auf, dass die Bundesregierung durch eine Verlängerung des Lockdowns davon ablenken will, dass das Impfen nur im Schneckentempo vorangeht, dass weder ein schlüssiges Testkonzept vorliegt, noch ausreichend Schnelltests zur Verfügung stehen. Und das, obwohl die Reisewirtschaft bereits im Herbst 2020 in einem ausführlichen Testkonzept genau auf diese Erfordernisse hingewiesen habe. Fiebig: „Wir haben vor sieben Monaten genau dargelegt, wie eine sinnvolle Teststrategie aussehen muss. Und nicht nur das. Wir haben als Branche gezeigt, dass wir in der Lage sind, Reisen sicher zu gestalten. Die Politik muss jetzt dafür sorgen, dass wir perspektivisch unser Geschäft wieder aufnehmen können. Ohne eine Strategie für einen Restart werden noch mehr Unternehmen in der Reisewirtschaft aufgeben müssen.“
Für den DRV drängt sich der Eindruck auf, dass die Bundesregierung durch eine Verlängerung des Lockdowns davon ablenken will, dass das Impfen nur im Schneckentempo vorangeht, dass weder ein schlüssiges Testkonzept vorliegt, noch ausreichend Schnelltests zur Verfügung stehen. Und das, obwohl die Reisewirtschaft bereits im Herbst 2020 in einem ausführlichen Testkonzept genau auf diese Erfordernisse hingewiesen habe. Fiebig: „Wir haben vor sieben Monaten genau dargelegt, wie eine sinnvolle Teststrategie aussehen muss. Und nicht nur das. Wir haben als Branche gezeigt, dass wir in der Lage sind, Reisen sicher zu gestalten. Die Politik muss jetzt dafür sorgen, dass wir perspektivisch unser Geschäft wieder aufnehmen können. Ohne eine Strategie für einen Restart werden noch mehr Unternehmen in der Reisewirtschaft aufgeben müssen.“

