Quartalsergebnis10.02.21, 09:19 Uhr
TUI sieht sich für den Neustart gut vorbereitet
Der TUI-Konzern sieht sich vorbereitet auf einen Neustart des touristischen Geschäfts in den nächsten Wochen. Trotz hoher Quartalsverluste.

Foto: TUI
Der TUI-Konzern sieht sich vorbereitet auf einen Neustart des touristischen Geschäfts in den nächsten Wochen. Auch die Zahlen aus dem ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, die erwartungsgemäß deutlich unter den Werten des Vorjahres liegen, ändern daran nichts. TUI hat von Oktober bis Dezember 468 Millionen Euro umgesetzt, im Vorjahr waren es 3,85 Milliarden. Das bereinigte operative Ergebnis liegt bei minus 699 Millionen Euro (Vorjahr: -147 Millionen). Der monatliche Mittelabfluss habe mit durchschnittlich rund 300 Millionen Euro deutlich gedrückt werden können, heißt es in Hannover. Zuvor waren vom Konzern 400 bis 450 Millionen Euro erwartet worden. „Mit strikter Kostendisziplin und der mit Hochdruck vorangetriebenen Neuausrichtung des Konzerns ist es gelungen, den Verlust im abgelaufenen Quartal zu reduzieren“, sagt Vorstandsvorsitzender Fritz Joussen. Am 3. Februar verfügte der Konzern über Finanzmittel in Höhe von 2,1 Milliarden Euro. Damit sei die weitere Liquidität bis zur geplanten Rückkehr des Geschäfts gesichert.
Trotz der aktuellen Unsicherheiten, bewertet TUI die Nachfrage für die Sommersaison als gut. Insgesamt verzeichnet der Konzern 2,8 Millionen Buchungen, das entspricht rund 56 Prozent der Buchungen zum vergleichbaren Zeitpunkt für den Sommer 2019. Die Kapazität entspricht weiterhin rund 80 Prozent des Vor-Corona-Sommers. Die Durchschnittspreise liegen mit 20 Prozent deutlich höher. Joussen: „Die Urlauber holen nach und sind bereit mehr für ihre Ferien zu bezahlen.“ Wie bereits im vergangenen Sommer und im Herbst buchen die Kunden kurzfristiger und dadurch später im Jahr. „Die Nachfrage ist aber weiterhin stark, die Menschen wollen reisen“, so der Konzern-Chef.
TUI hofft jetzt vor allem darauf, dass die Corona-Impfprogramme in den Quellmärkten schnell umgesetzt werden. Joussen: „Auch wenn es in einigen europäischen Ländern zu Verzögerungen in der ersten Impfphase kommt, werden die Impfkampagnen in den kommenden Monaten in vielen Lebensbereichen zur Wiederherstellung grundlegender Freiheiten führen. Je entschlossener die Impfkampagnen umgesetzt werden, desto schneller können wir zu einer echten Reisefreiheit zurückkehren.“
Trotz der aktuellen Unsicherheiten, bewertet TUI die Nachfrage für die Sommersaison als gut. Insgesamt verzeichnet der Konzern 2,8 Millionen Buchungen, das entspricht rund 56 Prozent der Buchungen zum vergleichbaren Zeitpunkt für den Sommer 2019. Die Kapazität entspricht weiterhin rund 80 Prozent des Vor-Corona-Sommers. Die Durchschnittspreise liegen mit 20 Prozent deutlich höher. Joussen: „Die Urlauber holen nach und sind bereit mehr für ihre Ferien zu bezahlen.“ Wie bereits im vergangenen Sommer und im Herbst buchen die Kunden kurzfristiger und dadurch später im Jahr. „Die Nachfrage ist aber weiterhin stark, die Menschen wollen reisen“, so der Konzern-Chef.
TUI hofft jetzt vor allem darauf, dass die Corona-Impfprogramme in den Quellmärkten schnell umgesetzt werden. Joussen: „Auch wenn es in einigen europäischen Ländern zu Verzögerungen in der ersten Impfphase kommt, werden die Impfkampagnen in den kommenden Monaten in vielen Lebensbereichen zur Wiederherstellung grundlegender Freiheiten führen. Je entschlossener die Impfkampagnen umgesetzt werden, desto schneller können wir zu einer echten Reisefreiheit zurückkehren.“

