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Deutscher Tourismusverband
02.02.21, 12:11 Uhr

Strategie für Neustart im Deutschland-Tourismus

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) hat eine Strategie für den Neustart des Deutschlandtourismus entwickelt. Sie soll in die bundesweite Öffnungsstrategie einfließen.

Foto: iStock
Diese Woche berät eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe über eine bundesweite Öffnungsstrategie. Der Deutsche Tourismusverband (DTV) hat ein Strategiepapier für den Neustart des Deutschlandtourismus vorgelegt und die Arbeitsgruppe aufgefordert, es in die Beratungen einzubeziehen. Der DTV-Vorschlag basiert auf einer dreistufigen Ampel, die konkrete Maßnahmen für ein sicheres Reisen unterhalb einer bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner beschreibt. In der Stufe Grün bei einer Inzidenz bis maximal 35 soll Tourismus in allen Bereichen unter Beachtung strenger Regeln möglich sein. In der Stufe Gelb oberhalb einer Inzidenz von 35 sind spezifische Auflagen verpflichtend vorgesehen. In der Stufe Rot über 50 sollen die Zielgebiete ihre touristischen Angebote schließen müssen. Ergänzt werden soll das Ampelmodell durch vier Säulen: 1. Impfen, 2. Testen, 3. Nachverfolgen, 4. Schutz- und Hygienemaßnahmen. Je weiter die Impfung voranschreite, je mehr Testmöglichkeiten zum Einsatz kämen und je besser die Kontaktnachverfolgung funktioniere, desto eher werde es möglich sein, Tourismus wieder zu ermöglichen, so der Verband. Die Inzidenzwerte der Ampel seien deshalb ständig zu überprüfen und anzupassen. „Wir sind der festen Überzeugung, dass unsere Strategie eine realistische Grundlage für einen bundesweit geordneten und koordinierten Neustart des Deutschlandtourismus bietet“, sagt DTV-Präsident Reinhard Meyer. „Bund und Länder sind nun gefordert, ihrer Verantwortung für einen ganzen Wirtschaftszweig nachzukommen.“

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