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Reiseeinschränkungen
27.01.21, 10:25 Uhr

DRV kritisiert "Stigmatisierung des Reisens"

Der DRV zeigt sich verärgert darüber, dass die Bundesregierung das Reisen weiter einschränken will und fordert stattdessen vernünftige Testkonzepte.

Foto: iStock
Der DRV zeigt sich verärgert darüber, dass die Bundesregierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie das Reisen weiter einschränken will. So will Bundesinnenminister Horst Seehofer den Flugverkehr nach Deutschland offenbar nahezu einstellen. Zuvor soll sich auch Bundeskanzlerin Merkel gegen Reisen ausgesprochen haben. „Reisen finden de facto kaum noch statt. Dies sollte auch die Bundesregierung zur Kenntnis nehmen. Sie sollte sich deshalb jetzt nicht darauf konzentrieren, unsere ohnehin stark eingeschränkte Reisefreiheit noch weiter einzuschränken“, heißt es in einem DRV-Statement. Die Regierung solle sich in der öffentlichen Debatte dringend darauf besinnen, dass Reisefreiheit ein Grundrecht sei und kein politisch zu gewährendes Privileg. Außerdem fordert der Verband von Berlin, für die Zeit nach der zweiten Corona-Welle vernünftige Testkonzepte vorzulegen „und beim Impfen einen Zahn zuzulegen.“ Bei der deutschen Impfstrategie sieht der DRV im internationalen Vergleich „dramatische Defizite“. Es gehe viel zu langsam voran, Risikogruppen würden unzureichend geschützt, und nun kämen auch noch Impfstofflieferengpässe hinzu.