Führungswechsel02.01.21, 12:05 Uhr
Ralph Schiller übernimmt das Steuer bei FTI
Dietmar Gunz, Gründer und Gesellschafter der FTI-Group, zieht sich zum Jahreswechsel aus dem operativen Geschäft zurück.

Foto: FTI Group
Dietmar Gunz, Gründer und Gesellschafter von FTI, zieht sich zum Jahreswechsel aus dem operativen Geschäft zurück. Ab 1. Januar leitet Ralph Schiller (Foto) zusammen mit Constantin von Bülow die Geschicke der Veranstaltergruppe. Auch Roula Jouny tritt aus der Unternehmensführung aus. Im Lauf des Januar gibt sie ihre Verantwortung für Meeting Point International und MP Hotels an Karim Hassan ab, der zuletzt im Executive Management der Orascom Development Holding (ODH) tätig war. Sowohl Gunz als auch Jouny bleiben weiterhin Anteilseigner. Der Firmengründer soll außerdem als designierter Vorsitzender des neuen FTI Group-Aufsichtsrats sein Know-how weiter einbringen. Jouny wird sich als Senior Advisor des Family Offices von FTI-Hauptgesellschafter Samih Sawiris engagieren. Ralph Schiller leitet die FTI-Group bereits seit 2011 als Mitgeschäftsführer. „Er hat jahrzehntelange Erfahrung in der Touristik und ich habe volles Vertrauen in seine unternehmerischen Entscheidungen“, so Sawiris.
Außerdem hat sich die FTI-Group einen weiteren Staatskredit aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds über 250 Millionen Euro gesichert. Wie der im August bewilligte erste Kredit muss die Summe zu hundert Prozent zurückgezahlt werden. „Mit diesem Finanzierungspaket und den bereits von uns ergriffenen Maßnahmen richten wir den Blick ab sofort wieder längerfristig aus und gehen gestärkt und selbstbewusst in das Jahr 2021“, sagt Schiller.
Außerdem hat sich die FTI-Group einen weiteren Staatskredit aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds über 250 Millionen Euro gesichert. Wie der im August bewilligte erste Kredit muss die Summe zu hundert Prozent zurückgezahlt werden. „Mit diesem Finanzierungspaket und den bereits von uns ergriffenen Maßnahmen richten wir den Blick ab sofort wieder längerfristig aus und gehen gestärkt und selbstbewusst in das Jahr 2021“, sagt Schiller.

