Konzernergebnis10.12.20, 11:15 Uhr
TUI muss Milliardenverlust verkraften
Die Corona-Pandemie hat TUI schwer zugesetzt. Der Konzern schließt das Geschäftsjahr mit 3,1 Milliarden Euro Verlust ab.

Foto: TUI Group
Die Corona-Pandemie hat TUI schwer zugesetzt. Der Konzern schließt das abgelaufene Geschäftsjahr mit rund 3,1 Milliarden Euro Verlust ab. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 58 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro zurückgegangen. Die Zahl der Mitarbeiter ist um 32 Prozent auf rund 48.000 gesunken. Besonders kräftig fällt der Verlust mit rund zwei Milliarden Euro im Segment „Märkte & Airlines“ aus. Die Kreuzfahrten rutschten mit rund 320 Millionen und die eigenen Hotels mit rund 400 Millionen Euro in die roten Zahlen.
Vorstandsvorsitzender Fritz Joussen hofft, dass sich das Geschäft dank eines Impfstoffs im nächsten Jahr wieder belebt. „TUI war vor der Krise kerngesund, und wir wollen so schnell wie möglich zu alter Stärke zurückkehren. Der Markt ist intakt, unser Geschäftsmodell ist zukunftsfest und die Nachfrage der Kunden ist da.“ 2021 werde für den Tourismus ein Übergangsjahr, 2022 sei dann zu einer Rückkehr zum Niveau vor Corona zu rechnen. Eine genauere Prognose will der Konzern-Chef wegen des weiterhin hohen Infektionsgeschehens aber nicht wagen.
Für den laufenden Winter liegen die Gesamtbuchungen über alle Märkte 82 Prozent unter dem Vorjahr und entsprechen in etwa den reduzierten Kapazitäten. Die Durchschnittspreise liegen um vier Prozent höher. Für den nächsten Sommer gibt es im Vergleich zum regulären Sommer 2019 ein leichtes Plus von drei Prozent. Die durchschnittlichen Preise für das Sommerprogramm 2021 liegen aktuell um 14 Prozent höher als für 2020.
Vorstandsvorsitzender Fritz Joussen hofft, dass sich das Geschäft dank eines Impfstoffs im nächsten Jahr wieder belebt. „TUI war vor der Krise kerngesund, und wir wollen so schnell wie möglich zu alter Stärke zurückkehren. Der Markt ist intakt, unser Geschäftsmodell ist zukunftsfest und die Nachfrage der Kunden ist da.“ 2021 werde für den Tourismus ein Übergangsjahr, 2022 sei dann zu einer Rückkehr zum Niveau vor Corona zu rechnen. Eine genauere Prognose will der Konzern-Chef wegen des weiterhin hohen Infektionsgeschehens aber nicht wagen.
Für den laufenden Winter liegen die Gesamtbuchungen über alle Märkte 82 Prozent unter dem Vorjahr und entsprechen in etwa den reduzierten Kapazitäten. Die Durchschnittspreise liegen um vier Prozent höher. Für den nächsten Sommer gibt es im Vergleich zum regulären Sommer 2019 ein leichtes Plus von drei Prozent. Die durchschnittlichen Preise für das Sommerprogramm 2021 liegen aktuell um 14 Prozent höher als für 2020.

