Home Office-Vertrieb01.12.20, 15:00 Uhr
Solamento-Chef warnt vor „blindem Aktionismus“
Solamento-Chef Sascha Nitsche sieht sich genötigt, vor „blindem Aktionismus“ zu warnen. Grund ist der Markteintritt neuer Home Office-Systeme.

Foto: Solamento
Solamento-Chef Sascha Nitsche sieht sich genötigt, vor „blindem Aktionismus“ zu warnen. Grund ist der Markteintritt neuer Home Office-Systeme. „Inzwischen tummeln sich wilde Angebote von mobilen Vertriebssystemen, gepaart mit vermeintlichen Zukunftsperspektiven, in der Branche“, ärgert sich Nitsche. „Wichtig ist es jedoch, interessierte Expedienten genau aufzuklären und zu informieren.“ In der Branche schleiche sich derzeit der Grundtenor ein, dass angestellte Expedienten aus dem stationären Reisebüro in mobile Vertriebssysteme wechseln sollten. „Ich kann nur eindringlich davor warnen, den Expedienten zu suggerieren, dass die Arbeit als mobiler Reiseberater einfach oder sogar ein Selbstläufer ist“, betont Nitsche. Auch Solamento verzeichnet aktuell eine hohe Nachfrage von Interessenten. Jeder Fünfte sei jedoch für die Tätigkeit als mobiler Reiseberater nicht geeignet. Nitsches Appell an die Marktteilnehmer: „Es darf nicht der Eindruck erweckt werden, dass der Schreibtisch aus dem stationären Büro einfach gegen ein mobiles Home Office zu tauschen ist. Aus einem monatlichen Gehalt wird vielmehr eine erfolgsabhängige Vergütung – und das mitten in einer weltweiten Pandemie.“

