05.11.20, 08:00 Uhr
DRV will wegen „politisch unterlassener Hilfeleistung“ klagen
Der DRV kritisiert die Entscheidung des Wirtschaftsministeriums, die Reisebranche vom
Der DRV kritisiert die Entscheidung des Wirtschaftsministeriums, die Reisebranche vom November-Hilfspaket zur Umsatzerstattung auszunehmen, als politisch unterlassene Hilfeleistung und bereitet eine Klage vor. „Wenn Finanzminister Scholz und Wirtschaftsminister Altmaier Spielhallen, Wettbüros und Bordelle unterstützen und zugleich die Reisewirtschaft fallen lassen, ist ihnen der finanz- und wirtschaftspolitische Sachverstand abhanden gekommen“, heißt es in einem Verbands-Statement. Die „instinktlose Entscheidung“ der Bundesregierung gegen die Reisewirtschaft müsse umgehend korrigiert werden. Dafür nimmt der DRV den tourismuspolitischen Sprecher der Bundesregierung, Thomas Bareiß, in die Pflicht, „Wir erwarten von ihm, dass er deswegen umgehend bei seinem Minister und der Bundeskanzlerin vorstellig wird.“ Die Reisewirtschaft erwarte eine faire und gleiche Behandlung der vom Lockdown betroffenen Branchen.