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03.11.20, 08:00 Uhr

FTI bekommt 235-Millionen-Kredit vom Staat

Die FTI Group hat einen Antrag für ein Darlehen aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) des

Die FTI Group hat einen Antrag für ein Darlehen aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) des Bundes über 235 Millionen Euro gestellt und auch bewilligt bekommen. Die Münchner betrachten das Darlehen als Teil ihres Maßnahmen- und Finanzierungspakets, das sie im Zuge der Corona-Krise in Angriff genommen haben. Dazu gehören die Einstellung von LAL Sprachreisen, FTI Cruises, Fly.de und des Berliner Service-Centers Touristic24. Außerdem wurde Kurzarbeit für fast alle Mitarbeiter eingeführt, und die Personalkosten wurden durch Stellenstreichungen im Juli reduziert. Das Management verzichtet auf einen Teil des Gehalts. „Mit dem neuen Darlehen und dem von uns ergriffenen Maßnahmenpaket im Rücken konzentrieren wir uns nun mit ganzer Kraft auf die nächsten Monate", sagt Group Managing Director Ralph Schiller. „Wir haben in den klassischen Feriendestinationen im Eigenanreise- und Pauschalbereich bereits einige erfreuliche Vorausbuchungszahlen und rechnen zusätzlich für das erste Halbjahr 2021 noch mit einem starken Kurzfrist-Push.“