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28.10.20, 08:00 Uhr

Die Branche demonstriert in Berlin

Heute haben die Veranstaltungswirtschaft, die Tourismusbranche und die Gastronomie zusammen in

Heute haben die Veranstaltungswirtschaft, die Tourismusbranche und die Gastronomie zusammen in Berlin für Hilfsprogramme demonstriert, die sich gezielter an den Bedürfnissen der Unternehmen orientieren als die bisher von der Regierung aufgelegten Förderprogramme. Sieben Verbände hatten zur Großdemo aufgerufen, darunter BTW, DRV, ASR, RDA und VIR. „Die Tourismuswirtschaft ist schon jetzt ein wirtschaftlicher Coronaintensivpatient“, sagt BTW-Generalsekretär Michael Rabe. „Die Politik hat bereits viele unserer Angebote untersagt. Von anderen rät sie seit Wochen und Monaten aktiv und kontinuierlich ab.“ Unter anderem fordern die Verbände die Erstattung eines Unternehmerlohns. Auch sollen Förderungslücken geschlossen werden, etwa durch die Aufhebung der Restriktionen für verbundene Unternehmen. Eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bei voller Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge wurde ebenfalls gefordert. Rabe: „Wer nicht möchte, dass wir arbeiten, wer den Großteil unserer Produkte und Angebote direkt oder durch die Hintertür verbietet, muss auch bereit sein, den Schaden auszugleichen. Von unternehmerischem Risiko kann in dieser Situation keine Rede mehr sein. Wir fordern deshalb mehr als prozentuale Fixkostenzuschüsse. Umfassende und sofortige Entschädigungen sind dann das Gebot der Stunde. Gastronomen und Reisebüroinhaber, Familienhoteliers und Reisebusunternehmer und viele mehr werden den Coronawinter sonst wirtschaftlich nicht überleben.“