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19.10.20, 08:00 Uhr

VIR fordert „vollumfängliche Hilfe“ für die Branche

Angesichts steigender Corona-Zahlen und der prekären Lage vieler Reiseunternehmen appelliert der

Angesichts steigender Corona-Zahlen und der prekären Lage vieler Reiseunternehmen appelliert der Verband Internet Reisevertrieb (VIR) erneut an die Politik. „Die Touristik hat ihre Krisen in der Vergangenheit alleine gemeistert, doch jetzt braucht sie erstmalig echte und vollumfängliche Hilfe vom Staat“, sagt Vorstand Michael Buller. Zugleich warnt er, dass die Branche nicht zum Opfer des Fehlverhaltens jener Menschen werden dürfe, die sich an die „einfachen Regeln: Abstand, Maske, Händewaschen und gesunder Menschenverstand“ nicht halten. Buller beunruhigt, dass von den geplanten 24,6 Milliarden Euro für Überbrückungshilfen über alle Branchen hinweg erst 1,5 Milliarden Euro abgerufen wurden. „Dies liegt nicht daran, dass die Unternehmen keine Probleme haben, sondern dass die Hürden zu groß sind und die Mehrzahl der Unternehmen hier nicht berücksichtigt wird.“