14.10.20, 08:00 Uhr
Spanische Regierung bereit für Tourismus-Korridore
Die spanische Zentralregierung hat sich mit den Landesregierungen der Kanarischen Inseln und der
Die spanische Zentralregierung hat sich mit den Landesregierungen der Kanarischen Inseln und der Balearen auf ein Protokoll zur Einrichtung von Tourismus-Korridoren geeinigt. Es soll als Grundlage für Verhandlungen mit den europäischen Ländern dienen, um den Tourismus auf den beiden Inselgruppen neu zu beleben. Das Protokoll sieht vor, dass Einreisende bei der Ankunft auf einem internationalen Flughafen der Kanaren oder Balearen keinem Coronatest unterzogen werden müssen, wenn sie aus einem Gebiet einreisen mit einer akkumulierten Inzidenz (AI) von 50 Neuinfizierten oder weniger pro 100.000 Einwohner in den letzten 14 Tagen.
Reisende, die aus Gebieten mit einer Inzidenz über 50 kommen, müssen einen höchstens 48 Stunden vor dem Flug erfolgten negativen Covid-19-Test vorweisen. Beim Verlassen der Inseln müssen sie sich 48 Stunden vor dem Rückflug einem kostenlosen Test unterziehen. Ein positives Ergebnis zieht eine Quarantäne vor Ort nach sich. Die Regional-Regierungen wollen dafür eine Reihe von Unterkünften bereitstellen. Bei Bedarf wollen sie auch die Gesundheitsversorgung oder den Krankenhausaufenthalt abdecken. Beide Inselgruppen geben an, über die erforderlichen Kapazitäten zu verfügen, um potenzielle positiv getestete Touristen zu betreuen. "Diese Protokolle sind ein Anfang und wir hoffen, sie auf andere Urlaubsziele auf dem spanischen Festland ausdehnen zu können", sagt Tourismusministerin Reyes Maroto.