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Corona vermasselt die Schauinsland-Bilanz

Die Coronakrise hinterlässt ihre Spuren in der Bilanz von Schauinsland-Reisen. Obwohl der

Die Coronakrise hinterlässt ihre Spuren in der Bilanz von Schauinsland-Reisen. Obwohl der Veranstalter mit einem Plus von 40 Prozent in das Geschäftsjahr gestartet war, kommt am Ende ein Umsatzrückgang von 63 Prozent auf 511 Millionen Euro heraus. Die Teilnehmerzahl ist um 68 Prozent auf 529.000 gesunken. Geschäftsführer Gerald Kassner verweist auf die finanzielle Solidität des Unternehmens und geht davon aus, dass Schauinsland die Corona-Pandemie „überdurchschnittlich gut“ wegstecken wird. Mit einer Prognose für das neue Geschäftsjahr ist Kassner vorsichtig. Beliebte Fernziele wie die Dominikanische Republik, Thailand oder die Malediven könnten noch immer nicht bereist werden und auch für Destinationen auf der Mittelstrecke wie die Kanaren oder Ägypten bestünden noch Reisewarnungen. Der Sommer 2021 liegt bei Schauinsland derzeit im Plus. Die positive Entwicklung ist jedoch auf eine Vielzahl an Umbuchungen zurückzuführen und nicht primär auf sehr frühe Vorausbuchungen. Die Sommersaison 21 könnte jedoch zumindest im Ansatz an die Zahlen der Vergangenheit anknüpfen, hofft Kassner. „Wenn politisch die richtigen Entscheidungen getroffen werden und wir in 2021 einen besseren Umgang, vielleicht sogar durch eine Impfung, mit dem Virus finden, dann könnten wir zu 70 bis 80 Prozent an den Sommer 2019 anknüpfen." Für die Zeit nach Corona sieht der Schauinsland-Chef sein Unternehmen gut aufgestellt. Er baut dabei auf den Zuspruch und das Vertrauen sowohl aus dem Vertrieb als auch von den Kunden. „Es wird eine Zeit nach der Krise geben. Eine Zeit, in der das Grundbedürfnis nach Urlaub und Erholung wieder gestillt werden will, und hier werden sich die Vertriebspartner und Kunden sehr wohl daran erinnern, wer erreichbar war und sich gekümmert hat. Hier können und werden wir punkten."