DRV fordert stärkere Differenzierung
Beim DRV löst die Aufhebung der Reisewarnungen für viele Länder außerhalb Europas nicht gerade
Beim DRV löst die Aufhebung der Reisewarnungen für viele Länder außerhalb Europas nicht gerade Begeisterungsstürme aus. „Es ist grundsätzlich gut, dass wir zu einer differenzierten Sichtweise zurückkommen. Faktisch ändert sich für die Kunden und die Reisewirtschaft jedoch leider so gut wie nichts“, sagt Präsident Norbert Fiebig. „Was bleibt, ist eine große Unsicherheit bei allen Beteiligten darüber, was geht und was nicht geht.“ Der Verband fordert einen genauen Blick auf einzelne Regionen. Vor Reisen auf alle kanarischen Inseln zu warnen, wenn lediglich eine der sieben Inseln den kritischen Grenzwert übersteigt, sei absurd. Fiebig: „Ein differenzierteres Vorgehen ist unerlässlich.“ Auch die Pläne der Bundesregierung für eine Zwangsquarantäne nach der Einreise nach Deutschland stoßen beim DRV auf wenig Gegenliebe. „Mit dem zielgenauen Einsatz von Tests bei der Einreise nach Deutschland lässt sich die Einschleppung des Coronavirus wirksam unterbinden“, ist Fiebig überzeugt. „Daher fordern wir: Mehr Tests statt Quarantäne.“