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VIR fordert Überbrückungshilfen für größere Firmen

Der Verband Internet Reisevertrieb (VIR) ist mit den Anpassungen der Bundesregierung bei den

Der Verband Internet Reisevertrieb (VIR) ist mit den Anpassungen der Bundesregierung bei den Überbrückungshilfen für touristische Unternehmen nicht zufrieden. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass große Unternehmen bei den Beihilfen nicht berücksichtigt werden“, kritisiert Verbandschef Michael Buller und fordert eine baldige Nachbesserung. Die Überbrückungshilfen gibt es für kleine und mittelständische Unternehmen bis 50 Millionen Euro Umsatz und 249 Mitarbeiter. „Wir wissen alle, dass die wirtschaftliche Krisensituation durch die Corona-Pandemie noch länger andauern wird. Auch große Unternehmen der Tourismusindustrie sind aktuell notleidende Betriebe. Daher ist es nicht verständlich, dass die Beihilfen lediglich jenen Firmen zustehen, die unter die KMU-Kriterien der EU fallen“, argumentiert Buller. Dem VIR-Vorstand zufolge sind von den Überbrückungshilfen auch Unternehmen ausgeschlossen, die einzeln für sich betrachtet ein KMU sind, jedoch einem Verbund angehören. „Auch hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden.“