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22.09.20, 08:00 Uhr

Reisebüros wehren sich gegen Vorwürfe

Die Mitglieder der Kooperation Alpha Reisebüropartner wehren sich gegen Medienberichte, in denen

Die Mitglieder der Kooperation Alpha Reisebüropartner wehren sich gegen Medienberichte, in denen nicht namentlich genannte Vertriebsmanager von Veranstaltern die Leistungen und die Erreichbarkeit von Reisebüros kritisieren. „Wie unsachlich und unfair sind Kritikpunkte, wenn dabei nicht einmal Ross und Reiter benannt werden", ärgert sich Markus Singrün von der Reisebörse Achern und Mitglied im Kooperations-Beirat. Natürlich könnten Reisebüros aus wirtschaftlichen Gründen derzeit manchmal nur mit reduzierten Öffnungszeiten arbeiten, aber: „Viele Veranstalter haben sich monatelang weggeduckt, Kundengelder nicht zurückgezahlt, Reisende im Unklaren gelassen und die gesamte Arbeit unvergütet von Reisebüros erledigen lassen. Da sind derartige Vorwürfe unverschämt dem gesamten Reisebürovertrieb gegenüber." Auch Alpha-Geschäftsführer Albin Loidl zeigt sich irritiert: „Statt Unmut zu schüren, ist jetzt eine enge Kooperation gefordert, damit wir gemeinsam als Branche die unzähligen Herausforderungen der aktuellen Krise meistern können." Mit-Geschäftsführer und Schauinsland-Vertriebschef Detlef Schroer kann die Kritik an den Agenturen ebenfalls nicht nachvollziehen: „Wir Veranstalter sind den Reisebüros zu großem Dank verpflichtet, weil vor Ort in monatelanger Arbeit viel Kraft aufgewendet wurde, um unsere gemeinsamen Kunden zufriedenzustellen."