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09.09.20, 08:00 Uhr

Weltweite Reisewarnung läuft Ende September aus

Das Auswärtige Amt hat die Reisewarnung für 160 Länder außerhalb Europas noch einmal bis Ende

Das Auswärtige Amt hat die Reisewarnung für 160 Länder außerhalb Europas noch einmal bis Ende September verlängert. Danach sollen wieder differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise eingeführt werden. Das bedeutet aber nicht, dass die bestehenden Reisewarnungen automatisch aufgehoben werden. Für alle Länder, die von der Bundesregierung als Risikogebiet eingestuft sind, bleibt die Reisewarnung bestehen. Davon ist die Mehrzahl der Staaten außerhalb der EU betroffen. Bei Ländern, für die eine Einreise nur eingeschränkt möglich und eine Quarantäne vorgesehen ist oder die in der Gesamtschau keinen uneingeschränkten Reiseverkehr zulassen, soll von nicht notwendigen, touristischen Reisen abgeraten werden. Für Länder, bei denen das Infektionsgeschehen gering ist und uneingeschränkte Reisemöglichkeiten bestehen, soll die Reisewarnung aufgehoben und zu besonderer Vorsicht geraten werden. Die Begeisterung des DRV über die Neuregelung hält sich in Grenzen. „Das ist ein zaghafter Schritt in die richtige Richtung“, sagt Präsident Norbert Fiebig. Faktisch ändere sich für die Kunden und die Reisewirtschaft leider nur wenig. „Es bleibt die Ungewissheit, wann wieder gereist werden kann und wann Unternehmer und Beschäftigte wieder etwas für ihren Lebensunterhalt verdienen können.“ Der Verband appelliert an die Bundesregierung, nach dem 1. Oktober genau auf einzelne Länder, Regionen, Gemeinden und Orte zu schauen. Nur diejenigen Orte und Landkreise, die den Grenzwert des RKI überschreiten, sollten als Risikogebiet ausgewiesen und mit einer Reisewarnung belegt werden, der Rest einer Region eines Landes nicht.