Alpha-Reisebüos wollen durchhalten
Die Reisebüros der Kooperation Alpha Reisebüropartner blicken zwar mit Sorge auf die kommenden
Die Reisebüros der Kooperation Alpha Reisebüropartner blicken zwar mit Sorge auf die kommenden Monate, wollen sich aber von der Coronakrise nicht unterkriegen lassen. Rund 63 Prozent der Unternehmen, die unter den Marken Schauinsland-Reisen Partner und Schauinsland-Reisen Team auftreten, wollen ihr Geschäft trotz der schwierigen Lage fortführen. Weitere 35 wollen den Geschäftsbetrieb ebenfalls aufrechterhalten, müssen aber noch die weiteren Rahmenbedingungen abwarten. Nur zwei Prozent haben schon entschieden, ihre Bürotüren bald abzuschließen. Dabei spielen häufig auch Altersgründe eine entscheidende Rolle. Das ist das Ergebnis einer internen Analyse unter den rund 700 Büros der Kooperation.
„Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen, dass fast alle unserer Partner nach wie vor engagiert dazu bereit sind, die Ärmel hochzukrempeln, um trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen und einer katastrophalen Umsatzsituation die Zukunft zu gestalten", erläutert Geschäftsführer Albin Loidl. „Damit wird aber zugleich klar, dass der stationäre Reisebürovertrieb auch über den Monat September hinaus auf staatliche Überbrückungshilfen angewiesen ist, zumal derzeit steigende Infektionszahlen auf ein Anhalten der Pandemie hinweisen."
Zufrieden zeigen sich die Büros mit dem Veranstalter-Partner Schauinsland. 85,8 Prozent der Antwortenden haben angegeben, „aufgrund der aktuellen Erfahrungen" die Produkte aus Duisburg künftig „präferiert" verkaufen zu wollen. Ein weiterer Trend: Mittelständische Veranstalter, insbesondere Spezialisten und Nischenanbieter, gewinnen am Counter zunehmend an Bedeutung.