06.08.20, 08:00 Uhr
BSI sieht erhöhtes Risiko durch Cyberangriffe
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat vor einem „erhöhten
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat vor einem „erhöhten Bedrohungsrisiko“ durch Cyberangriffe gewarnt. „Im Laufe der Pandemie haben wir eine Zunahme insbesondere von Phishing-Angriffen auf Unternehmen und Bürger beobachtet“, sagte BSI-Präsident Arne Schönbohm. Cyberkriminelle nutzten als Aufhänger für neue Angriffsvarianten gerne besondere Anlässe oder Ereignisse wie Corona. „Die Täter fordern ihre Opfer etwa auf, persönliche oder unternehmensbezogene Daten auf gefälschten Websites im Namen von Banken oder vermeintlichen öffentlichen Stellen, zum Beispiel im Zusammenhang mit der Beantragung von Soforthilfegeldern, preiszugeben, um diese Informationen anschließend für kriminelle Aktivitäten zu missbrauchen“, so Schönbohm.
Auch DDoS-Attacken auf Unternehmen seien in den letzten Tagen vermehrt zu beobachten. Zuvor hatte der IT-Sicherheitsanbieter Link11 von einer starken Zunahme solcher Angriffe berichtet. Bei verdächtigen Mails sollten Anwender auf keinen Fall die Anhänge öffnen.