Anzeige
04.08.20, 08:00 Uhr

Reisewarnung für Türkei teilweise aufgehoben

Darauf haben die deutschen Reiseveranstalter sehnsüchtig gewartet: Heute sind die wichtigsten

Darauf haben die deutschen Reiseveranstalter sehnsüchtig gewartet: Heute sind die wichtigsten Urlaubsregionen in der Türkei mit Beschränkungen von der allgemeinen Reisewarnung des Auswärtigen Amtes  freigegeben worden. Zwar warnt das Amt weiterhin vor Reisen in die Türkei, allerdings  sind die Provinzen Aydin, Izmir und Muğla in der Ägäisregion sowie die Provinz Antalya in der Mittelmeerregion hiervon ausgenommen. Voraussetzung: Urlauber, Veranstalter und Hotelbetreiber halten sich strikt an die von der türkischen Regierung eingeführten Tourismus- und Hygienekonzepte. Diese beinhalten unter anderem eine verpflichtende PCR-Testung für alle Reisenden in der Türkei innerhalb von 48 Stunden vor Rückreise nach Deutschland. Die Kosten von umgerechnet 15 Euro in einem zertifizierten Labor bzw. 30 Euro am Flughafen müssen die Reisenden selbst tragen. Positiv Getestete müssen sich in der Türkei in Quarantäne bezihungesweise in ärztliche Behandlung begeben. Die Regionen an der türkischen Westküste können über die Flughäfen Izmir, Bodrum, Dalaman und Antalya angeflogen werden. Auch jenseits der vier Provinzen verlangt die Türkei von sämtlichen Personen, die aus der Türkei nach Deutschland zurückreisen, unabhängig vom Reiseweg ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 48 Stunden ist, und wird dies bei der Ausreise aus der Türkei kontrollieren. "Damit ist eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen jetzt zum Teil wieder für deutsche Urlauber offen", sagt DRV-Präsident Norbert Fiebig. Es sei eine gute Nachricht nicht nur für die Urlauber, sondern auch für die Reisewirtschaft. „Wir müssen zu differenzierten Reisehinweisen zurück und das ist ein Schritt in die richtige Richtung“, betont er. Seit Wochen weisen türkische Regierungsstellen darauf, dass die Küsten vergleichsweise wenig Corona-Infektionen verzeichnen. Zudem müssen Hotels vor Ort ein Sicherheitszertifikat des Tourismusministeriums vorweisen. Das Auswärtige Amt hatte bislang für rund 160 Länder außerhalb der Europäischen Union und des Schengen-Raums eine pauschale Reisewarnung bis zum 31. August ausgesprochen. Mit der aktuellen Entscheidung wird erstmals eine Ausnahme gemacht.