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04.06.20, 08:00 Uhr

DRV: Hilfspaket reicht nicht

Der DRV äußert sich enttäuscht über das 25-Milliarden-Hilfsprogramm der Bundesregierung für

Foto: Pexels
Der DRV äußert sich enttäuscht über das 25-Milliarden-Hilfsprogramm der Bundesregierung für Branchen, die besonders unter der Coronakrise zu leiden haben. „Das Programm reicht bei weitem nicht aus, um das Überleben vieler Unternehmen der Reisewirtschaft zu sichern“, sagt Präsident Norbert Fiebig. Maximal 9.000 Euro für kleinere Unternehmen sei ein Tropfen auf den heißen Stein, maximal 50.000 Euro pro Monat für einen größeren Mittelständler sei ebenfalls nicht ausreichend. Auch die kurze Laufzeit von Juni bis August bereitet Fiebig Sorgen. „Die Krise der Reisewirtschaft wird im August definitiv nicht überwunden sein.“ Darüber hinaus werde die Deckelung der insgesamt zur Verfügung stehenden Mittel dazu führen, dass nur ein Teil der Anträge bedient werden kann. Als „besonders enttäuschend“ bewertet der DRV-Präsident eine andere Tatsache: „Das durch die notwendigen Stornierungen unverschuldet hervorgerufene Liquiditätsproblem wird nicht einmal adressiert. Die politisch Verantwortlichen haben offenkundig noch immer nicht Ausmaß und Dramatik der Krise in der Reisewirtschaft verstanden.“