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27.05.20, 08:00 Uhr

Reisebüros brauchen 140 Millionen pro Monat

Der DRV hat heute im Tourismusauschuss des Bundestags erneut Beihilfen für die Reisebüros und

Foto: Pexels
Der DRV hat heute im Tourismusauschuss des Bundestags erneut Beihilfen für die Reisebüros und einen Rückzahlungsfonds für die Kundengelder gefordert. Für die Reisebüros würden 140 Millionen Euro pro Monat benötigt, um das Überleben so lange zu garantieren, bis das Geschäft wieder angelaufen ist. Neben diesen direkten Zahlungen ist nach den Berechnungen des DRV ein Wiederanlaufkredit von rund 500 Millionen Euro für die Reisebüros notwenig. Für die Veranstalter fordert der Verband in Summe rund 120 Millionen Euro als direkte Zahlung pro Monat. Außerdem hat der DRV das Modell des staatlich garantierten Kreditfonds vorgestellt, in den die Kundengeldrückzahlungen ausgelagert werden sollen. Das Rückerstattungsvolumen beläuft sich auf 6,9 Milliarden Euro. Rund eine Milliarde wurde bereits ausgezahlt. „Die mehrheitlich mittelständisch geprägte Reisewirtschaft steht vor dem Kollaps“, appellierte DRV-Hauptgeschäftsführer Dirk Inger an die Abgeordneten. „Wenn Sie noch etwas bewirken wollen, dann müssen Sie schnell handeln.“