25.05.20, 08:00 Uhr
RTK befürchtet mehr unbezahlte Arbeit
Durch die neuen kulanten Stornobedingungen vieler Veranstalter sieht die RTK-Kooperation eine neue

Foto: RTK
Durch die neuen kulanten Stornobedingungen vieler Veranstalter sieht die RTK-Kooperation eine neue Welle unbezahlter Arbeit auf die Reisebüros zukommen. „Bedauerlicherweise haben die Veranstalter die Reisebüros vor der Einführung der neuen Stornoregelungen nicht nach deren Vorstellungen gefragt", kritisiert Sabine Gnyp, die bei der Kooperation als Bereichsleiterin für Quality Plus (Q+) verantwortlich ist. „Sollten die Stornomöglichkeiten aufgrund einer anhaltenden Krise von den Kunden in Anspruch genommen werden, käme auf die Reisebüro eine weitere Welle an nicht vergüteter Arbeit zu." Zwar begrüßt die Kooperation grundsätzlich Ideen, die helfen, das Geschäft wieder anzukrubeln. Gleichzeitig rät sie den Reisebüros aber, verstärkt auf Service-Entgelte zu setzen, wie das beim Q+-Paket möglich ist. In der vergangenen Woche hätten immer mehr Reisebüros angefangen, auch den Verkauf von Pauschalreisen mit Q+ zu kombinieren, um Einkünfte auf diese Weise abzusichern. So blieben verdienten Entgelte für Beratung und Service in der Reisebürokasse.

